Unglücklicher Abfälscher entscheidet Topspiel – TSV Siegsdorf unterliegt Reischach 0:1

Überschrift

Das Topspiel der Kreisliga 2 Inn/Salzach zwischen dem TSV Siegsdorf und dem TSV Reischach hielt, was seine Ausgangslage versprach: Zwei bislang ungeschlagene Mannschaften begegneten sich in der Hobmaier-Arena auf Augenhöhe. Am Ende stand für die Hausherren jedoch eine bittere 0:1-Niederlage – entschieden durch einen früh abgefälschten Distanzschuss, dem eine engagierte Aufholjagd der Siegsdorfer bis zum Schlusspfiff nicht mehr zum Ausgleich verhelfen konnte.

Beide Teams sind bis dato mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet, entsprechend engagiert und konzentriert begann die Begegnung. Es entwickelte sich von Anfang an ein umkämpftes Spiel, in dem zunächst keine Mannschaft klare Vorteile herausspielen konnte.

Der erste entscheidende Moment gehörte den Gästen. In der 16. Minute zog Julian Kneißl aus rund 20 Metern ab. Der Ball wurde unglücklich abgefälscht und flog über Siegsdorfs Torhüter König hinweg ins Tor zum 0:1, ein schmerzhafter Gegentreffer aus dem Nichts heraus.

Siegsdorf versuchte schnell zu antworten. Josef Wittmann wurde in der 26. Minute mit einem langen Ball geschickt und kam halbrechts zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch um einige Meter. Wenig später erspielten sich die Gastgeber eine Ecke. Nach gut einer halben Stunde blieb die Partie ausgeglichen; beide Mannschaften bewegten sich auf Augenhöhe, Reischach führte aber dank des glücklichen Treffers knapp.

Auch kurz vor der Pause bot sich auf beiden Seiten noch eine Möglichkeit. Reischachs Maximilian Prametsberger kam nach einem Fehler im Siegsdorfer Abwehrspiel aus zwölf Metern zum Drehschuss, traf den Ball jedoch nicht richtig, so ging es mit dem 0:1 in die Halbzeit.

Nach Wiederbeginn erhöhte Siegsdorf spürbar die Intensität. Zur zweiten Hälfte kam Maximilian Reiter für Felix Brandner. Doch zunächst bot sich Reischach die große Chance auf die Vorentscheidung: Noah Durchner wurde in der 49. Minute hervorragend in den Lauf geschickt, spitzelte den Ball aus 14 Metern halblinks an König vorbei, doch das Leder strich nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Diese Szene war ein Weckruf für den TSV.

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 53. Minute lag der Ausgleich in der Luft. Nach einem Getümmel im Strafraum wurde zunächst ein Schuss von Wittmann abgeblockt, ehe Maximilian Damoser im Nachsetzen aus acht Metern am Reischacher Torhüter scheiterte. Nur eine Minute später wurde ein Volleyschuss von Samuel Anthuber im Strafraum erneut geblockt. Die Hausherren waren nun energischer, gewannen mehr Zweikämpfe und hatten deutlich mehr Zug zum Tor.

Peter Horn versuchte es in der 57. Minute mit einem Volley aus dem Hinterhalt, stellte den Gästekeeper damit aber nicht vor große Probleme. Auch Anthuber scheiterte später mit einem weiteren abgeblockten Abschluss. Reiter brachte einen Flachschuss aus halbrechter Position auf das Tor, doch auch diesen Versuch konnte der Torhüter parieren. Über mehrere Ecken hinweg blieb Siegsdorf am Drücker, Damosers Kopfball nach einer Ecke blieb ebenso ohne Erfolg wie der Fernschuss von Elias Mayer aus zentraler Position, bei dem nicht viel fehlte.

Mit den Einwechslungen von Niklas Heil und später Adrian Furch setzte der TSV weitere Impulse. In der Schlussphase wurde der Druck der Hausherren immer größer. Der Ausgleich wäre inzwischen absolut verdient gewesen. Doch Reischach blieb bei Kontern gefährlich: In der 87. Minute tauchte Durchner nach einem Blitzangriff plötzlich allein vor König auf, Siegsdorfs Schlussmann rettete jedoch sensationell und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Es folgten weitere Offensivaktionen der Gastgeber. Florian Aigner wurde im Strafraum noch einmal geblockt. Die größte Ausgleichschance der Schlussphase hatte schließlich Adrian Furch in der 92. Minute: Nach einer Flanke von rechts stieg er am langen Eck frei hoch, köpfte den Ball jedoch über das Tor, kurz darauf war Schluss und der TSV Siegsdorf musste sich dem TSV Reischach somit knapp mit 0:1 geschlagen geben. Eine Niederlage, die angesichts des Spielverlaufs schmerzt: Die Mannschaft steckte nach dem unglücklichen Rückstand nicht auf, erspielte sich besonders in der zweiten Hälfte zahlreiche Möglichkeiten und war dem Ausgleich mehrfach nahe. Der entscheidende Treffer aber fiel auf der anderen Seite – und blieb bis zum Abpfiff der einzige des Tages.

TSV Siegsdorf belohnt sich spät mit 3:1-Heimsieg – Doppeltorschütze Markus Dufter

Überschrift

Die Zweitvertretung des TSV Siegsdorf hat sich im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Erlstätt mit 3:1 durchgesetzt und sich für eine über weite Strecken dominante Vorstellung belohnt. Die Staller-Elf erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten, musste nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich aber lange um den verdienten Erfolg kämpfen.

Von Beginn an setzte Siegsdorf die Gäste unter Druck. Arthur Wittmann scheiterte früh mit einem abgeblockten Abschluss, Markus Dufter prüfte den Torhüter aus der Distanz und Korbinian Gastager zirkelte einen Eckball direkt an die Latte. Weitere Chancen durch Florian Fuchs und Kilian Frommelt blieben zunächst ungenutzt.

In der 24. Minute fiel schließlich die längst überfällige Führung: Nach einem Rückpass von der rechten Seite lief Dufter zentral ein und schob aus 15 Metern flach zum 1:0 ein. Auch danach blieb der TSV klar spielbestimmend, ließ aber weitere gute Gelegenheiten liegen.

Kurz vor der Pause wurde das Auslassen der Chancen bestraft. Nach einem vermeidbaren Freistoß am Sechzehnmeterraum zirkelte Johannes Schwarzenböck den Ball zum 1:1 ins rechte Kreuzeck. Trotz deutlicher Feldvorteile ging es für Siegsdorf mit einem ärgerlichen Remis in die Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang drängte der TSV auf die erneute Führung. Fuchs scheiterte nach energischem Solo allein vor dem Torhüter, ehe Markus Dufter in der 71. Minute zur Schlüsselfigur wurde: Im Strafraum setzte er entschlossen nach und drückte den Ball zum hochverdienten 2:1 über die Linie.

Die Partie blieb bis in die Schlussphase intensiv. Maximilian Helldobler sah in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte. Dennoch ließ Siegsdorf nichts mehr anbrennen. Nachdem Maximilian Mayer noch den Pfosten getroffen hatte, machte Gregor Fischer in der 95. Minute alles klar: Nach einem Konter über die linke Seite schob er den Querpass zum 3:1-Endstand ein.

Ein hochverdienter Heimsieg für den TSV Siegsdorf – einzig die Chancenverwertung verhinderte einen deutlich entspannteren Nachmittag.

 

Diese Website benutzt Cookies und ist durch reCAPTCHA geschützt. Mit Klick auf OK akzeptierst du die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google.

Vielen Dank für Deine Nachricht

Wir werden uns umgehend bei Dir melden.