Hochverdiente 0:5-Klatsche gegen den SV Surberg
Einen rabenschwarzen Tag erlebt die Zweitvertretung des TSV Siegsdorf am Samstag Nachmittag in der A-Klasse 6. In der Anfangsphase war die Partie noch ausgeglichen, so versuchte es Michael Huber aus 30m per Drehschuss (6.), auf der Gegenseite Valentin Enzinger mit einem Kopfball (16.), beides aber noch harmlos. Es dauerte bis zur 29.Minute ehe es wieder gefährlich wurde und prompt gingen die Gäste durch einen berechtigten Foulelfmeter mit 0:1 in Führung, Florian Steiner schob souverän ein.
In der 37.Minute senkte sich eine 50m-Freistossflanke von Christian Ferstl gefährlich aufs Tor, der Ball setzt auf und touchiert noch die Querlatte. Doch nur eine Minute später erhöhte der SVS auf 0:2, ein langer Ball auf links und Tobias Berger schiebt das Leder eiskalt an Geiger vorbei ins lange Eck, das ging zu einfach! Noch vor der Halbzeitpause sorgte Andreas Zenz bereits für die Vorentscheidung, ein einfacher Querpass in die Mitte, Zenz nimmt an, sagt Danke und schiebt mühelos aus 8m ein zum 0:3.
Die Halbzeitführung für die Truppe von Philipp Erdmann war in einem insgesamt eher schwachen Spiel aber verdient, die Staller-Elf ohne jeglichen Mumm und Selbstvertrauen unterwegs. Auch in Durchgang zwei änderte sich nicht viel, so erhöhte Surberg in der 57.Minute auf 0:4, praktisch ohne Gegenwehr kommt eine Flanke in den 16er, wo Valentin Enzinger aus 6m völlig freistehend nur noch den Fuss hinhalten muss.
In der 60.Minute konnte sich Siegsdorfs Schlussmann Fabian Geiger endlich mal auszeichnen und fischte einen sehenswerten 30m-Freistoss von Steiner aus dem unteren Toreck. Doch nur fünf Minuten später wurde es langsam peinlich für Siegsdorf, Thomas Zenz schraubte das Ergebnis auf 0:5, in der Abwehrreihe der Hausherren zeigten sich Auflösungserscheinungen, Zenz kommt erneut komplett alleingelassen ans Leder und versenkt aus 6m mühelos.
Die Schlussphase war dann nicht mehr nennenswert, Surberg brachte den fulminanten Auswärtssieg souverän über die Runden, der TSV hatte nichts, aber auch rein gar nichts entgegenzusetzen und enttäuschte auf ganzer Linie.