Söder: Bei 7-Tages-Inzidenz über 35 gilt Maskenpflicht für Zuschauer

Markus Germann

Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Donnerstag nach der Sitzung des Kabinetts neue Maßnahmen zur Eindämmung der steigenden Corona-Infektionen im Freistaat vorgestellt. Dabei machte Söder auch klar, „dass der Sportbetrieb in Bayern weiterhin unter den bekannten Maßgaben stattfinden kann“. Zuschauer von Fußballspielen in Regionen mit hohen Infektionszahlen müssen sich aber auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einstellen.

So sieht die Maßnahme in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 35 vor, dass Besucher von Fußballspielen zwingend eine Maske zu tragen haben. Die Erklärung im Wortlaut: „Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen (außer Grundschulen) und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten auch am Platz.“

„Wir befinden uns in einer besonderen und hoffentlich einmaligen Spielzeit. Die COVID-19-Pandemie stellt uns alle vor enorme, ja, ungeahnte Herausforderungen – ob privat, beruflich oder eben auch im Umfeld des Amateursports. Im April stand noch in den Sternen, ob im Jahr 2020 überhaupt wieder Spiele angepfiffen werden können. Angesichts dieser Tatsache sind wir froh und dankbar, dass der Ball bereits seit einigen Wochen wieder rollt und wir Fußball organisieren, trainieren, spielen und sehen dürfen. Danke für Ihr und Euer Engagement und den disziplinierten Beitrag, der dies ermöglicht! Aber gerade die sich weiter zuspitzende Lage mit steigenden Infektionszahlen müssen wir uns alle vor Augen halten und uns weiterhin konsequent an Regeln halten und alle Mitstreiter sensibilisieren“, sagt der im Präsidium für den Spielbetrieb in Bayern zuständige BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher: „Es gab in den vergangenen Tagen auch positive Nachrichten. Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB und der UEFA, äußerte sich über die Ansteckungsgefahr auf dem Fußballplatz. Seiner Aussage nach ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich Aktive auf dem Platz mit dem Virus anstecken. Umso wichtiger ist das Verhalten abseits des Spielgeschehens. Auf dem Weg zum Spiel, in der Kabine und im Sportheim müssen wir das Corona-Virus bekämpfen, indem wir uns entsprechend diszipliniert verhalten. Wir schützen damit nicht nur uns selbst und andere Vereinsmitglieder, sondern entgehen im Verdachtsfall zumeist auch einer durch die Gesundheitsbehörden angeordneten Quarantäne. Es liegt also im ureigenen Interesse eines jeden Vereinsmitgliedes, sich umsichtig zu verhalten.“

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