Vermeidbare 1:2-Heimpleite gegen Zorneding
Die Bezirksliga-Luft wird für den TSV Siegsdorf immer dünner! Nach der nächsten Niederlage gegen den TSV Zorneding kleben die Männer von Coach Felix Maaßen mit mageren 5 Punkten am Tabellenende fest und der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen wächst an.
Die Hausherren kamen aber von Beginn an mit viel Power und Aggressivität gut ins Spiel und gingen prompt in der 6.Minute früh mit 1:0 in Führung. Nach einer Blitzkombination bedient Anthuber über links per Doppelpass Sebi Reiter, der gekonnt quer legt zu seinem Bruder Maxi Reiter, der am langen Eck blank ist und das Ding aus 8m unter die Latte hämmert.
Die Anfangsphase gehörte klar dem TSV, die mit Selbstbewusstsein und schnellen Offensivspiel zu überzeugen wussten, ohne jedoch weitere nennenswerte Chancen zu kreieren. Es dauerte bis zur 35.Minute, ehe es wieder gefährlich wurde, eine langgezogene Freistoßflanke „verlängerte“ Paul Glassl per Kopf und der Ball klatschte an den Torpfosten – Pech für den TSV!
Aus dem Nichts heraus gelang den bis dato enttäuschenden Gästen aus Zorneding kurz vor der Halbzeitpause der schmeichelhafte 1:1-Ausgleich per Foulelfmeter, den sich Markus Bayer nicht nehmen ließ und souverän verwandelte – ein Wirkungstreffer für Siegsdorf, die bislang eine sehr gute erste Halbzeit aufs Parkett legten.
Die zweite Hälfte begann ziemlich verfahren von beiden Mannschaften, keinerlei Spielfluss mehr, viele Zweikämpfe, viele Unterbrechungen und zahlreiche personelle Wechsel prägten das Spielgeschehen. So verstrich die Zeit ohne Torchancen hüben wie drüben bis zur 78.Minute, als Zornedings Tobias Savary zuschlug. Nach einer perfekt hereingezirkelten Flanke stieg Savary bilderbuchmäßig hoch und köpfte aus 11m ins Kreuzeck zum 1:2.
Danach versuchte der TSV naturgemäß noch mal alles, doch es war irgendwie die Luft raus, die Gäste aus Zorneding verwalteten bis zum Abpfiff geschickt und entführten damit drei wichtige Punkte aus Siegsdorf. Die Hausherren zeigten zwar eine deutliche Leistungssteigerung, ein Remis wäre dem Spielverlauf nach auch durchaus verdient gewesen, aber derzeit reicht es einfach nicht, dazu kommt noch etwas fehlendes Spielglück und somit scheint der Zug auf die Nichtabstiegsplätze vorerst mal abgefahren.