Abstiegsderby bleibt ohne Sieger

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Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

2:2 zwischen Siegsdorf und DJK Traunstein hilft keinem weiter

Im Abstiegskampf der A-Klasse trennten sich der TSV Siegsdorf und die DJK Traunstein mit einem 2:2-Unentschieden – ein Ergebnis, das keinem der beiden Teams wirklich weiterhilft. In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie spiegelte das Geschehen auf dem Platz die Tabellensituation deutlich wider.
Die Gäste erwischten den besseren Start und hatten bereits in der 5. Minute die erste Möglichkeit, als Waldemar Eckert per Kopf nur knapp verzog. Auf der Gegenseite vergab Felix Brandner eine gute Chance, als er den Ball nicht sauber traf (9.). In der 22. Minute näherte sich erneut Eckert mit einem platzierten Schuss an, doch Siegsdorfs Keeper Fabian Geiger reagierte stark. Nur eine Minute später war er jedoch machtlos: Nach einem klaren Foulspiel verwandelte Eckert den fälligen Elfmeter sicher zum 0:1 (23.).
Traunstein blieb zunächst spielbestimmend, doch Siegsdorf fand mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie. In der 33. Minute hatte Maxi Reiter die große Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch per spektakulärem Seitfallzieher am gut reagierenden Gästetorwart Kirin. Kurz vor der Pause belohnte sich die Heimelf dann doch: Maximilian Reiter zirkelte eine Ecke direkt ins lange Eck – ein Treffer der Marke „Tor des Monats“ zum 1:1 (45.).
Nach dem Seitenwechsel knüpfte Reiter zunächst an seine starke Leistung an und traf mit einem wuchtigen Distanzschuss aus rund 30 Metern nur das Aluminium (50.). In der Folge flachte das Spiel jedoch deutlich ab, Torchancen blieben Mangelware.
Erst in der 74. Minute kam wieder Bewegung in die Partie: Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite tauchte Stefan Reis frei vor dem Tor auf und schob mit dem Außenrist zur erneuten Führung für die Gäste ein – 1:2.
Siegsdorf wirkte in der Schlussphase lange ideenlos, doch in der Nachspielzeit bekam die Partie noch einmal eine Wendung. Nach einem Foulspiel zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, und erneut war es Maximilian Reiter, der Verantwortung übernahm. Souverän verwandelte er den Strafstoß zum 2:2-Endstand.
Ein spätes Aufbäumen der Hausherren sicherte zumindest einen Punkt – im Abstiegskampf jedoch ein Ergebnis, das beiden Mannschaften kaum weiterhilft.

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