ELF FRAGEN – ELF ANTWORTEN

Beinschuss-Interview mit Siegsdorfs Goalgetter Stefan Mauerkirchner

Siegsdorf – Stefan Mauerkirchner hat bereits 15 Saisontore für den Aufstiegsaspiranten TSV Siegsdorf erzielt und führt damit zusammen mit Inzell Fabian Zeidler die Torschützenliste in der Kreisliga 2 an. Der Stürmer stellte sich nun den Fragen von beinschuss.de.

Der Re-Start ging für den TSV Siegsdorf ordentlich in die Hose. Zwei Niederlage in Folge kassierte der TSV gegen Hammerau und Kay und verlor damit die Tabellenführung. Doch dann fing sich die Mannschaft von Trainer Franz Huber und holte gegen Mehring und Altenmarkt sechs Punkte aus zwei Partien.

Siegsdorf weiter auf Aufstiegskurs – Mauerkirchner hat bereits 15 Tore erzielt

Damit führen die Siegsdorfer die Tabelle in der Kreisliga 2 wieder an und haben zwei Punkte Vorsprung auf den Zweiten SG Schönau. Der Aufstiegskampf in die Bezirksliga wird aber mit Sicherheit bis zum Ende der Saison spannend bleiben, denn vier Teams mischen oben mit.

Der TSV wird auch auf die Tore seines Top-Torjäger Stefan Mauerkirchner angewiesen sein. Der Stürmer hat in dieser Spielzeit bereits 15 Saisontore erzielt und führt damit zusammen mit Inzells Fabian Zeidler die Torschützenliste an. In diesem Jahr war Mauerkirchner noch nicht erfolgreich und unterzog sich nach dem Gang in die Winterpause einer Operation am Meniskus. Im kommenden Jahr will Mauerkirchner wieder voll angreifen. Dann soll für den Siegsdorfer auch der erhoffte Aufstieg her.

Mauerkirchner: „Ich hasse Spiele am Sonntag“

Elf Fragen – elf Antworten: Der Stürmer stellte sich nun den Fragen von beinschuss.de und verrät beispielsweise, warum er Hauptsponsor der Mannschaftskasse ist.

Hallo Stefan, hast du einen Spitznamen und wie bist du dazu gekommen?
Stefan Mauerkirchner: Ja mein Spitzname ist „Maui“. Ich glaube meinen Freunden war mein Nachname einfach irgendwann zu lang.
Was war dein größter sportlicher Erfolg und was war deine größte sportliche Niederlage?
Mauerkirchner: Mein größter Erfolg war damals der Aufstieg nach vier schweren Relegationsspielen mit Traunstein von der Landesliga in die Bayernliga. Die größte Niederlage war leider der darauffolgende Abstieg wieder zurück in die Landesliga.
Welches Ritual hast du vor einem Spiel?
Mauerkirchner: Puh das ist fast ein bisschen peinlich. Also früher waren es immer am Abend davor drei Weißbier. Aber mittlerweile viel Schlaf und am Treffpunkt aufs Klo gehen.
Welche Schlagzeile würdest du gerne über dich am Ende der Saison lesen?
Mauerkirchner: Ich will eigentlich keine Schlagzeile über mich lesen sondern über die Mannschaft: „TSV Siegsdorf steigt in die Bezirksliga auf!“
Wo ist das unangenehmste Auswärtsspiel und warum?
Mauerkirchner: Für mich sind die unangenehmsten Auswärtsspiele die Sonntagsspiele. Egal wo die sind, ich hasse sie.
Wer ist der Kabinen DJ bei euch im Team und wie ist die Musik?
Mauerkirchner: Unser DJ Markus Wendlinger macht seinen Job gut wie ich finde. Überwiegend läuft Deutsch Rap, auch wenn das der älteren Generation nicht immer gefällt.
Welcher Mitspieler lässt den Trainer oft verzweifeln?
Mauerkirchner: Meiner Meinung nach Michal Huber, der jammert seit gefühlt drei Jahren jedes Training, weil sein Zehennagel angeblich so wehtut.
Wer hat an der Bar das größte Durchhaltevermögen?
Mauerkirchner: Das kann man bei uns nicht auf eine Person einschränken. An der Bar zeigen wir auch ähnlich wie auf dem Platz Woche für Woche eine geschlossene Teamleistung.
Wer ist der Hauptsponsor eurer Mannschaftskasse?
Mauerkirchner: Wenn ich mich nicht täusche bin das sogar ich. Leider sind die Schiedsrichter und ich nicht immer die besten Freunde und das spürt danach mein Geldbeutel.
Wer in deinem Team ist der ultimative Womanizer?
Mauerkirchner: Dazu kann ich leider nichts sagen, hier würde ich vermutlich Probleme bekommen.
Wenn du Bundestrainer wärst: Welchen Mitspieler würdest du für die Nationalmannschaft nominieren und warum?
Mauerkirchner: Ganz klar unseren Keeper Stephan Popp. So wie die Nationalmannschaft derzeit spielt, würde ihnen Erfahrung ganz gut tun und die hat er mit seinen 40 Jahren.
Danke Stefan für das Interview. 

VR-BANK UNTERSTÜTZT DEN TSV SIEGSDORF

TSV Siegsdorf e.V. Franz Brecht, 1. Vorsitzender; Hans Geiger, Abteilungsleiter Fussball; Oliver Ebers, Abteilungsleiter Volleyball VRBANK OBB SO: Josef Babl, Bereichsdirektor; Michael Fernsebner, Filialleiter

Die VR Bank Oberbayern Südost eG konnte den TSV Siegsdorf wiederum grosszügig unterstützen. 

Für dringend benötigte Trikotsätze und Betreuerkleidung für die Volleyballabteilung und einen Zuschuss für die Fussballabteilung zur Anschaffung einer Markiermaschine und zur Erweiterung der Flutlichtanlage erfolgte die symbolische Scheckübergabe.

Die Fussballabteilung bedankt sich recht herzlich bei der VR-Bank und wünscht allen weiterhin viel Gesundheit!

 

Söder: Bei 7-Tages-Inzidenz über 35 gilt Maskenpflicht für Zuschauer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat am Donnerstag nach der Sitzung des Kabinetts neue Maßnahmen zur Eindämmung der steigenden Corona-Infektionen im Freistaat vorgestellt. Dabei machte Söder auch klar, „dass der Sportbetrieb in Bayern weiterhin unter den bekannten Maßgaben stattfinden kann“. Zuschauer von Fußballspielen in Regionen mit hohen Infektionszahlen müssen sich aber auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung einstellen.

So sieht die Maßnahme in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 35 vor, dass Besucher von Fußballspielen zwingend eine Maske zu tragen haben. Die Erklärung im Wortlaut: „Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen (außer Grundschulen) und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten auch am Platz.“

„Wir befinden uns in einer besonderen und hoffentlich einmaligen Spielzeit. Die COVID-19-Pandemie stellt uns alle vor enorme, ja, ungeahnte Herausforderungen – ob privat, beruflich oder eben auch im Umfeld des Amateursports. Im April stand noch in den Sternen, ob im Jahr 2020 überhaupt wieder Spiele angepfiffen werden können. Angesichts dieser Tatsache sind wir froh und dankbar, dass der Ball bereits seit einigen Wochen wieder rollt und wir Fußball organisieren, trainieren, spielen und sehen dürfen. Danke für Ihr und Euer Engagement und den disziplinierten Beitrag, der dies ermöglicht! Aber gerade die sich weiter zuspitzende Lage mit steigenden Infektionszahlen müssen wir uns alle vor Augen halten und uns weiterhin konsequent an Regeln halten und alle Mitstreiter sensibilisieren“, sagt der im Präsidium für den Spielbetrieb in Bayern zuständige BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher: „Es gab in den vergangenen Tagen auch positive Nachrichten. Prof. Dr. Tim Meyer, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des DFB und der UEFA, äußerte sich über die Ansteckungsgefahr auf dem Fußballplatz. Seiner Aussage nach ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich Aktive auf dem Platz mit dem Virus anstecken. Umso wichtiger ist das Verhalten abseits des Spielgeschehens. Auf dem Weg zum Spiel, in der Kabine und im Sportheim müssen wir das Corona-Virus bekämpfen, indem wir uns entsprechend diszipliniert verhalten. Wir schützen damit nicht nur uns selbst und andere Vereinsmitglieder, sondern entgehen im Verdachtsfall zumeist auch einer durch die Gesundheitsbehörden angeordneten Quarantäne. Es liegt also im ureigenen Interesse eines jeden Vereinsmitgliedes, sich umsichtig zu verhalten.“