DEFENSIVSPEKTAKEL BESCHERT TSV GRABENSTÄTT DREI PUNKTE

Markus Germann

Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

Michael Schäfer goldener Torschütze

Eine bittere und vor allem völlig unnötige 0:1-Heimpleite mussten die junge Truppe des TSV Siegsdorf am Samstag Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen hinnehmen. Damit hat die Geiger-Elf einen klassischen Fehlstart hingelegt und steht trotz ansprechenden Leistungen nach zwei Spieltagen mit leeren Händen da.

Das Tor des Tages fiel bereits in der 5.Minute, als Grabenstätts Michael Schäfer nach einem dummen Foul einen Freistoß aus halbrechter Position zugesprochen bekam und das Leder aus 18m direkt ins linke Kreuzeck versenkte.

Die Hausherren wirkten in der Folgezeit geschockt, es lief überhaupt nichts zusammen, man agierte gegen äußerst passive Gäste viel zu ideenlos. So verwaltete der TSV Grabenstätt bis zur Halbzeit das Ergebnis ohne größere Probleme.

Siegsdorf kam nun wesentlich aggressiver aus der Kabine, was sich schließlich dann auch in den Torchancen widerspiegelte. Thomas Scheck scheiterte nach 57 Minuten mehr an sich selbst und auch Simon Huber kurz danach fackelte viel zu lange – der Ball prallte bei seinem Schuß aus 9m am Gegenspieler ab. In der 69.Minute tankte sich Andi Gastager energisch in den Strafraum, aber erneut zeigte sich das alte Problem, die Chancenverwertung war einfach inkonsequent und mangelhaft. Weitere vier Minuten später trieb Andi Frauendienst die Kugel auf links nach vorne, passte zu Maxi Wurm in der Mitte, der sich einmal drehte und aus 15m scharf flach abzog, Gästekeeper Martin Spiegelberger war aber zur Stelle.

Die Geiger-Elf rannte in Durchgang zwei vergeblich auf das Gästetor an, Grabenstätt rührte weiterhin Beton an, doch meist scheiterte man am eigenen Unvermögen bzw. an den Reflexen von Spiegelberger, der in der 84.Minute die größte Torchance vereitelte, als Maxi Wurm nach einer Ecke per Kopf aus 8m scheiterte.

Nach 87 Minuten strauchelte der glücklose Wurm allein vor dem Gästetorhüter. Die letzte Chance bot sich Thomas Scheck in der Nachspielzeit, doch er brachte nach einer weiten Flanke nur noch die Zehenspitzen an den Ball. So genügte den Gästen eine einzige Standardsituation um das Spiel für sich zu entscheiden. Der TSV Siegsdorf hingegen konnte trotz ca. 80:20 % Spielanteilen nichts daraus machen und steht weiterhin mit 0 Punkten da.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.

Vielen Dank für Deine Nachricht

Wir werden uns umgehend bei Dir melden.