TSV SIEGSDORF KOMMT MIT 0:3 UNTER DIE RÄDER

Markus Germann

Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

Doppelschlag durch Dillenbourg und verschossener Elfmeter der Knackpunkt des Spiels.

Einen rabenschwarzen Samstag-Nachmittag erlebte Neuling TSV Siegsdorf im Heimspiel gegen den FC Hammerau, denn nach dem sensationellen Auswärtserfolg letzte Woche in Reichenhall gelang es der Felber-Elf nicht nachzulegen und so steckt man weiterhin im Tabellenkeller der Kreisliga fest. Zu Beginn sah es noch nach einer ausgeglichenen Begegnung auf Augenhöhe aus, mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gäste das Kommando, Knackpunkt des Spiels war dann sicherlich der Doppelschlag durch Dillenbourg sowie der verschossene Foulelfmeter für Siegsdorf, denn danach lief auf Seiten der Hausherren nichts mehr zusammen.

Eine erste gelungene Kombination des TSV in der 6.Minute endete mit einem Frauendienst-Schuss aus 20m, jedoch knapp vorbei. Fast im Gegenzug kamen die Gäste erstmals gefährlich vors Tor, Galler setzte Parillo schön in Szene, dieser verzieht ebenfalls knapp (8.). Ein energischer Sololauf von Paul Wittmann über das halbe Spielfeld schloss dieser mit einem 19m-Schuss ab, der Ball strich am rechten Torpfosten vorbei (16.). In der 21.Minute fand ein Querschläger der TSV-Hintermannschaft in Julian Galler einen passenden Abnehmer, dieser zog blitzschnell ab, doch der junge Siegsdorfer Keeper Fabian König fischte die Kugel aus dem rechten unteren Torwinkel.

In der 24.Minute gab es nach einer unglücklichen Aktion des Gästetorhüters Sebastian Bayer eine 5-minütige Verletzungsunterbrechung, nachdem dieser umknickte und schließlich auch nicht mehr weiterspielen konnte, für ihn musste dann Feldspieler Andreas Hoegler in den Kasten. Hammerau war nach dieser Schrecksituation aber keineswegs geschockt und bekam in der 33.Minute sogar einen Foulelfmeter zugesprochen, der angetretene Manuel Weiß fand jedoch in König seinen Meister.

In der 39.Minute hätte Francesco Parillo sein Team dann doch in Führung bringen können, frei vor König traf er aber einen Flankenball von rechts per Kopf nicht mehr richtig, so blieb es bis zur Pause beim gerechten 0:0. Nach dem Seitenwechsel schlug der FC Hammerau aber dann per Doppelschlag durch Lukas Dillenbourg eiskalt zu. Zunächst spitzelte er das Leder aus relativ spitzem Winkel an König vorbei ins lange Eck (53.) und nur zwei Minuten darauf trifft er aus dem Rückraum aus 12m ins rechte untere Eck, nachdem die Abwehr der Hausherren das Spielgerät nach einem Gewühl heraus einfach nicht mehr wegbrachten (55.).

Siegsdorf steckte (noch) nicht auf und so bekam der Kreisliga-Neuling in der 57.Minute die große Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Andi Frauendienst tankte sich in der 16er und wurde regelwidrig von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoss semmelte jedoch Raphael Doll übers Gehäuse und somit war dies wohl der Knackpunkt des Spiels, denn nach diesen turbulenten Minuten lief für die Heimelf nichts mehr zusammen, Hammerau konterte immer wieder brandgefährlich.

In der 59.Minute schrammte ein Galler-Kopfball nach Freistossflanke nur um Zentimeter am Kasten vorbei. Ein weiterer Konter in der 75.Minute über die rechte Seite, der schließlich von Galler abgeschlossen wurde, scheiterte an den Reflexen von König. In der 83.Minute zeigte Fabian König einmal mehr sein Ausnahmekönnen und vereitelte einen Scharfschuss aus 11m per Glanztat.

Machtlos war er aber dann in der 85.Minute, nachdem der eingewechselte Haris Solakovic zentral in der Mitte geschickt seinen Körper einsetzte, sich mit Ball um die eigene Achse und Gegenspieler drehte und überlegt über Torhüter König einlupfte zum 0:3. Nur zwei Minuten später hätte Solakovic das Ergebnis auch noch höherschrauben können, nachdem er am 16er zwei Abwehrspieler austanzte und abzog, scheiterte aber zum wiederholten Male an König, der sein Team letztlich vor einem noch größeren Debakel bewahrte. Der FC Hammerau pirschte sich durch diesen hochverdienten Auswärtserfolg an das obere Tabellendrittel heran, die Felber-Elf hingegen steckt nach dieser Klatsche weiter im Tabellenkeller fest.

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