UNNÖTIGE HEIMNIEDERLAGE DES TSV SIEGSDORF

Markus Germann

Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

Vermeidbare 0:2 – Schlappe gegen Mitkonkurrenten Grassau

Einen bitteren Samstagnachmittag erlebte die zweite Garnitur des TSV Siegsdorf in der A-Klasse 2, das bittere 0:2 gegen den ASV Grassau war unnötig wie ein Kropf und bringt die Mayer-Elf wieder etwas in die Bredoullie. Die Partie begann mit einer starken Offensivperiode des TSV, Sebastian Reiter verfehlte eine Flanke aus kurzer Distanz völlig freistehend aus 2m vor dem Tor (5.), in der 14.Minute wurde Michael Huber in die Gasse steilgeschickt, aus 20m halbrechts versuchte er den Schlenzer ins Kreuzeck, es blieb beim Versuch. Kurz darauf dann der frühe Stimmungskiller für Siegsdorf, Ecke – Kopfball – Tor, so einfach kann’s im Fussball manchmal sein, Helmut Hain bescherte für sein Team das 0:1 (17.).

Noch kaum durchgepustet dann der Doppelschlag für Grassau, ein schneller Ballverlust des TSV in der Vorwärtsbewegung, Gäste gehen sofort drauf, Samardzic wird steilgeschickt und läuft allein auf Keeper Holzner zu, bleibt cool und schiebt ins lange Eck zum 0:2 ein – ein Schock für die Hausherren !

Es dauerte eine Viertelstunde, ehe der TSV wieder etwas Offensives anbot, nach einem Chaos im Gästestrafraum kommt Reiter aus 10m links frei zum Schuss, scheitert aber an Torwart Grießer, kurz darauf wird noch ein Freimoser-Schuss aus zentraler Position abgeblockt, das wars dann aber auch bis zur Halbzeit. Der ASV Grassau machte es bis dato sehr clever, Siegsdorf zwar spielerische überlegen, machte sich das Leben aber immer wieder durch Ungenauigkeiten selbst schwer.

Nach dem Seitenwechsel gab es dann in der 51.Minute die 1000%-ige Chance zum Anschlusstreffer, Frauendienst setzte sich auf rechts energisch durch, sein Querpass vors leere Tor fand zwar im eingewechselten Geß einen Abnehmer, doch dieser schaffte es aus 2m nicht den Ball im Netz unterzubringen. Nur eine Minute später dezimierten sich die Gäste in Person von Roberto Sabau nach wiederholtem Foulspiel selbst, in Überzahlt wurde der Druck der Hausherren logischerweise stärker, ein Glassl-Kopfball nach Ecke landete nur am Pfosten (58.).

Die Mayer-Elf war zwar auch in der Folgezeit stets bemüht, doch immer wieder war es der letzte Pass, der sämtliche Chancen zunichte machte. Grassau – mittlerweile natürlich mit einem Abwehrbollwerk ausgestattet – waren einzig und allein auf Ergebnisverwaltung aus. In der 83.Minute gab es dann noch einmal die Riesenchance für Siegsdorf, es gab Foulelfmeter. Doch fast schon symptomatisch für das Spiel scheiterte auch Freimoser kläglich. Wütende Angriffe ohne Durchschlagskraft prägten dann die Schlussphase, doch es blieb letztlich beim Auswärtserfolg der Grassauer, die sich damit etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen konnten.

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