NULLNUMMER BREMST AUFHOLJAGD DES TSV SIEGSDORF

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Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

Felber-Elf muss sich mit trostlosem Remis begnügen.

In einer zerfahrenen, spielerisch schwachen Kreisklassenbegegnung trennten sich der gastgebende TSV Siegsdorf vom TSV Fridolfing leistungsgerecht mit 0:0. Beide Teams konnten nicht überzeugen und leisteten sich vor allem zu Beginn viele Ungenauigkeiten. Erst in der 22.Minute gab es die erste nennenswerte Offensivaktion, Frildolfing setzte zu einem überfallartigen Konter durch Andreas Fellner an, dessen scharfe Hereingabe von links der komplett alleingelassene Florian Gramsamer aus 12m verwertete, doch er fand in TSV-Schlussmann Stephan Popp seinen Meister – die Riesenchance zur Führung für die Gäste.

In der Folgezeit war das Spiel von viel Kampf und Krampf geprägt, erst in der 41.Minute kamen die Hausherren erstmals gefährlich vors Tor, eine Freistoßflanke von Helmut Felber verlängerte Paul Wittmann per Kopf, doch er verfehlt das Gehäuse knapp. Wittmann wurde in der 44.Minute steil geschickt, an der rechten Aussenbahn noch etwas abgedrängt, doch er konnte das Leder gerade noch hereinflanken, wo der heranrauschende Jovan Cosic hineinrutscht, den Ball aus kurzer Distanz aber nicht mehr im Tor unterbringen konnte.

Knapp zehn Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, als Fridolfings Michael Lapper eine Otter-Flanke per Kopf verwertete, Popp konnte aber klären. Alex Deubzer setzte sich kurz darauf auf der rechten Aussenbahn im Zweikampf durch, flankte auf den in der Mitte gut positionierten Dominik Otter, dessen Kopfball aber erneut Popp im Siegsdorfer Kasten entschärfen konnte (58.).

Der Heimelf bot sich dann in der 64. Bzw. 66.Minute eine Doppelchance zur Führung. Zunächst erreicchte ein langgezogener Ball über die gesamte Gästeabwehr Paul Wittmann im Strafraum, der sich noch einmal um die eigene Achse und den Gegenspieler dreht und schließlich das Spielgerät aus 7m übers Gehäuse semmelt. Nach einer Cosic-Flanke von links scheiterte Wittmann kurz darauf erneut.

Die Gäste verlegten sich meist aufs Kontern und kamen in der 69.Minute per Freistoß zu einer guten Möglichkeit, doch Manuel Schild scheiterte aus 24m an Popp. Bereits 77 Minuten waren gespielt, als ein Zuckerpass von Felber in den Lauf von Wittmann gelangte, der sofort flach in die Mitte zum heranpreschenden Andi Martienssen passte, dieser aber aus 3m nur noch zu einem Pressschlag mit Gästekeeper Haas kam.

In der Nachspielzeit ergab sich für den TSV Fridolfing nochmals die Chance zum „Golden Goal“ durch den eingewechselten Philipp Hollinger, der auf halbrechts steil geschickt wurde und plötzlich allein vor Popp auftauchte, die Hausherren konnten sich bei seinem Torhüter bedanken, dass es letztlich beim Remis blieb.

Aufgrund des Verlaufs über die 90 Minuten hatte das Spiel allerdings auch keinen Sieger verdient und so ließ die Felber-Elf eine große Chance verstreichen um noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden.

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