HOCHVERDIENTER DERBYSIEG FÜR SIEGSDORF IN ÜBERZEUGENDER MANIER

Markus Germann

Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

Arthur Wittmann „zerlegt“ den SVO mit drei Treffern fast im Alleingang.

Einen ganz wichtigen Heimsieg landete der TSV Siegsdorf am Samstag-Nachmittag vor stattlicher Derbykulisse von 160 Zuschauern in der Kreisliga 2. Mann des Tages war sicherlich Arthur Wittmann, der mit seinen drei Toren massgeblichen Anteil daran hatte, doch auch die kompakte Mannschaftsleistung mit viel Leidenschaft, Zweikampfstärke und Laufbereitschaft überzeugte.

Zunächst warteten die Gäste aber in der 7.Minute mit einer Mini-Chance auf, nachdem Michael Krenmair TSV-Schlussmann Stephan Popp erstmals mit einem 30m-Freistoss prüfte. Etwas Glück hatte die Heimelf auch in der 18.Minute, als Johannes Bachmaier die Kugel mit seinem Seitfallzieher am 11er aber nicht richtig traf. In der Folgezeit übernahm die Aigner-Elf jedoch immer mehr das Heft in die Hand und ging prompt in der 29.Minute in Führung. Maxi Huber setzte sich energisch auf der rechten Aussenbahn durch, Arthur Witmmann – schneller am Ball als sein Gegenspieler – verwertete die scharfe Hereingabe trocken aus 5m flach ins kurze Eck zum 1:0. Doch damit nicht genug, nur drei Minuten später fasst sich erneut Wittmann ein Herz und trifft die Kugel nach einem Flankenball von links optimal und versenkt sehenswert volley aus 13m ins lange Eck zum 2:0. Dieser Doppelschlag nahm den Gästen bereits früh den Mut, den von nun an bestimmten die Hausherren eindeutig das Geschehen.

In der 38.Minute setzte sich der agile Tobias Krause über links per schöner Einzelleistung durch und zog – in bekannter Robben-Manier – nach innen, zog sofort scharf ab, doch TW Posch konnte klären. Kurz vor der Pause gab es allerdings noch einmal eine gute Gelegenheit für den SVO durch Johannes Neumeier, der einen 25m-Freistoss halbrechts scharf aufs Tor brachte, doch in Popp seinen Meister fand, der die Kugel mit den Fingerspitzen über die Latte lenken konnte, dies bedeutete auch gleichzeitig den Halbzeitstand.

Doch wer nach dem Seitenwechsel mit einer Aufholjagd der Gäste rechnete, sah sich getäuscht. Siegsdorf war es, die dem Spiel im zweiten Durchgang ihren Stempel aufdrückten und mit viel Offensivpower agierten. In der 53.Minute erreichte eine langgezogene Freistossflanke von Uebler am langen Eck Paul Wittmann, der sofort per Drehschuss abzog, der Winkel wurde aber dann doch etwas zu spitz.

Kurz darauf war es aber dann Florian Mader vorbehalten, auf 3:0 zu erhöhen, nachdem er sich im 16er schön durchsetzte und trocken einnetzte (56.). Diesmal dauerte es vier Minuten, ehe die Hausherren erneut einen Doppelschlag machten und auf 4:0 erhöhten. Mader tankte sich zweikampfstark in den 16er und passte überlegt zurück auf den heranpreschenden Arthur Wittmann, der den Ball aus 11m satt einhämmerte und mit seinem dritten Treffer des Tages den Deckel draufmachte.

In der Schlussphase drückte der TSV aber weiter aufs Tempo, so hatte der Mann des Tages Arthur Wittmann in der 71.Minute seinen vierten Treffer auf dem Fuss. Zunächst blieb sein Bruder Paul auf der rechten Aussenbahn Sieger im Zweikampfduell gegen TW Posch, passte zurück auf Arthur, der den Ball aus 18m ins leere Tor einlupfen wollte, doch Gästeabwehrspieler Neumeier rettete in letzter Sekunde auf der Linie. Ein scharfer 30m-Freistosshammer von Raphael Doll strich kurz darauf knapp am rechten Tor vorbei (78.).

In der 87.Minute schnappte sich Paul Wittmann die Kugel vom letzten Gästemann und lief allein auf TW Posch zu, doch er schob etwas zu überhastet am rechten Tor vorbei. In der Schlussminute hätte dann Florian Mader eigentlich seinen zweiten Treffer machen müssen, nachdem er von Andi Frauendienst mustergültig in der Mitte völlig freistehend bedient wurde und den Ball nur noch über die Linie drücken musste, doch trotz einer insgesamt starken Vorstellung seinerseits vollbrachte er das Kunststück aus 4m übers Tor zu zielen. Letztendlich spielte das aber keine Rolle mehr, denn der TSV Siegsdorf verschaffte sich mit diesem wichtigen Derby-Dreier wieder Luft nach unten und kann mit dieser überzeugenden Leistung sehr positiv in die bevorstehenden Aufgaben gehen.

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