Manuel Omelanowsky zerlegt Felber-Elf im Alleingang

Markus Germann

Markus Germann

Schriftführer & Pressewart

3 : 4 – Heimniederlage lässt alle Hoffnungen platzen.

Mit einem Viererpack zerstörte der Spieler des Tages Manuel Omelanowsky vom SV Kirchanschöring2 sämtliche Hoffnungen des TSV Siegsdorf, doch noch den ersehnten Relegationsplatz in der Kreisklasse IV zu erlangen, mit einem Sieg wäre man nach der Niederlage des SV Oberteisendorf (0:1 gegen Surheim) sicherer Zweiter gewesen und hätte die Chance auf den Aufstieg in die Kreisliga gehabt.

Die Hausherren begannen mit viel Schwung, man setzte die Landesliga-Reserve aus Kirchanschöring früh in deren Hälfte unter Druck, jedoch noch ohne nennenswerte Chance, die dann überraschend der SVK in der 8.Minute hatte. Thomas Mayer prüfte Siegsdorfs Schlussmann Stephan Popp mit einem Fernschuss aus gut 20m, doch Popp lenkte den Ball zur Ecke. In der 14.Minute fiel dann aber der Führungstreffer für Siegsdorf, Andreas Martienssen setzte sich im Eins gegen Eins zentral am 16er gegen zwei Abwehrspieler durch und zirkelte das Leder ins rechte untere Eck.

Doch die Gäste hielten dagegen und erzielten in der 24.Minute den 1:1-Ausgleich durch Manuel Omelanowsky, nachdem er vier Siegsdorfer wie Slalomstangen stehenließ und das Spielgerät schließlich unter Popp aus kurzer Distanz hindurchspitzelte und damit seinen Sololauf krönte. Die Heimelf musste nun also wieder agieren und hatte durch Florian Mader per Kopfball eine kleine Möglichkeit (30.), der Ex-Siegsdorfer Fabian König im Tor der Gäste konnte kurz darauf einen Wittmann-Drehschuss aus 16m per Glanzparade abwehren (38.).

In der 43.Minute fiel dann aber doch das psychologisch wichtige 2:1 für den TSV. Wittmann steckte den Ball perfekt durch in den Lauf von Florian Mader, der zunächst noch allein vor König an diesem scheiterte, im Nachsetzen netzte er aber durch zwei Abwehrspieler auf der Linie hindurch doch noch ein zur Pausenführung. Zu diesem Zeitpunkt stand der TSV Siegsdorf auf dem zweiten Tabellenplatz, doch es kam in der zweiten Halbzeit ganz anders.

Die Gäste aus Kirchanschöring steckten niemals auf und boten die gesamte Partie hinweg dem TSV Siegsdorf Paroli und erzielten in der 55.Minute dann auch das 2:2. Omelanowsky konnte sich die Kugel nach einer Ecke problemlos herunterstoppen und wuchtet unhaltbar zum Ausgleich ein.

Die über die gesamte Saison so sattelfeste Abwehr des TSV bekam an diesem Sonntag den jungen Stürmer einfach nicht in den Griff, so strich ein weiterer Fernschuss nur knapp übers Gehäuse (62.). In der 68.Minute dann der dritte Streich von Omelanowsky, als er zentral 35m vor dem Tor den etwas zu weit herausstehenden Popp per sehenswerten Schlenzer ins rechte Kreuzeck zum 2:3 überlupfte. Siegsdorf warf in der Folgezeit alles nach vorne und musste sich aber weiterhin vor den gefährlichen Kontern des SVK in Acht nehmen, der eingewechselte Andreas Stoewe scheiterte in der 73.Minute etwas überhastet aus gut 20m.

Die Felber-Elf versuchte nun sein Glück mit Standards, nach einer Wittmann-Ecke bekam Andreas Martienssen in Rückenlage nicht mehr genügend Druck hinter seinen Kopfball (76,), nur zwei Minuten später scheiterte Florian Mader per Freistoss aus 22m zu unplatziert am Gästekeeper.

Den endgültigen Nackenschlag erteilte dann in der 81.Minute wieder Manuel Omelanowsky, erneut tanzt er zwei Gegenspieler aus und netzt eiskalt am 16er flach zum 2:4 ein und versalzte dem TSV damit kräftig die Suppe. Stefan Walcher hätte in der 85.Minute nochmal den Anschluss herstellen können, doch er brachte das Leder aus 5m nicht im Kasten unter, nachdem König einen Mader-Freistoss nur abprallen lassen konnte. Florian Mader betrieb in der 90.Minute per sicher verwandelten Fouleflmeter nur noch Ergebniskosmetik. Dennoch kann man erhobenen Hauptes am kommenden Mittwoch bei der Saisonabschlussfeier auf eine erfolgreiche Kreisklassensaison zurückblicken, Neu-Coach Helmut Felber mit seinem Trainerteam formte eine stabile und zukünftig auch schlagkräftige Mannschaft, die nun in der anstehenden Sommerpause aber erstmal alle physischen und psychischen Wunden heilen lassen muss.

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