KIRCHANSCHÖRINGS CLEVERNESS SIEGT

2:0 – Auswärtserfolg beim TSV Siegsdorf im Stile einer Spitzenmannschaft.

Auch im letzten Heimspiel der Saison musste die junge Truppe um Coach Hans „Joge“ Geiger erneut eine Niederlage verbuchen und bleibt somit im Jahr 2010 ohne Heimdreier. Die zweite Mannschaft des Bezirksoberligisten SV Kirchanschöring hingegen hält den Abstand zum ärgsten Verfolger BSC Surheim konstant und bleibt damit weiter im Aufstiegsrennen.

Die Partie begann etwas schleppend, Großchancen blieben zu Beginn eher Mangelware. In der 10.Minute leitete Maxi Wurm einen schnellen Konter über die linke Seite in den Lauf von Jovan Cosic ein , der nicht lange fackelte, aber aus 15m doch knapp verzog. Es dauerte dann bis zur 26.Minute, ehe es wieder etwas gefährlicher wurde, ein Zufallsprodukt in der Siegsdorfer Hintermannschaft landete vor den Füßen von Simon Singhammer, der aber aus 13m ebenso verzog.

Die Heimelf hatte nun aber wieder mehr vom Spiel, Cosic scheiterte in der 35.Minute im 16er an der Fußabwehr von Gästekeeper Georg Bobenstetter. Bereits 60 Sekunden später schickte „Kussi“ Mayer Rupi Knerr in die Gasse, der mit in dieser Situation wohl schlechtesten Variante – einem Lupfer aus 10m – wieder an Bobenstetter hängenblieb. 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs regierte mehr Krampf als Kampf, doch in der 55.Minute hätte erneut „Jochen“ Cosic sein Team in Führung bringen müssen, als er einen Traumpass von Thomas Scheck aus kurzer Distanz erneut nicht im Gehäuse unterbringen konnte. Drei Minuten später kam es wie es kommen musste, die vergebenen Chancen des TSV wurden vom SVK eiskalt gerächt. Nach einer eigentlich bereits geklärten Abwehrsituation brachte Steinmassl das Leder zurück in den Strafraum, wo „Oldie but Goldie“ Stefan Dürnberger noch eben so per Fuß volley ins lange Eck spitzelte – 0:1. 

Die Gäste um Spielertrainer Seppi Aschauer blieben auch in der Folgezeit die abgezocktere Elf, betrieben über die gesamte Spielzeit wenig Aufwand, wirkten aber in ihren wenigen Aktionen stets cleverer und auch technisch versierter. In der 64.Minute hätte Benedikt Berger bereits für die Vorentscheidung sorgen können als er allein von Torhüter Tobi Eisenbichler an diesem scheiterte. 

Der ansonsten sicher leitende junge Schiedsrichter Benedikt Seubert sorgte dann für eine etwas verwirrende Situation. Der kurz zuvor eingewechselte Thomas Waldherr verwandelte eine Scheck – Flanke ins Netz, doch nachdem der Unparteiische zunächst pfiff und auf den Anstoßkreis deutete, jubelten die Siegsdorfer Spieler und Anhänger bereits über den Ausgleich, doch kurze Zeit später entschied er auf Abseits und gab den Treffer doch nicht (74.). 

Nachdem Maxi Wurm kurz vor Schluss dann auch noch mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, war die Luft für die Geiger – Elf raus. Die Gäste besiegelten in der 89.Minute nach einem schön vorgetragenen Konter den 0:2 – Endstand, der eingewechselte David Sowa musste nach einem Singhammer – Lupfer das Spielgerät aus 2m nur noch über die Linie bugsieren.

 

TSV SIEGSDORF WEITER OHNE HEIMSIEG 2010

1:2 gegen TSV Berchtesgaden – Maxi Wurm trifft dreimal Aluminium

Eine bittere und vermeidbare Heimniederlage musste die Geiger – Elf am 23.Spieltag der Kreisklasse IV hinnehmen und wartet somit im Jahr 2010 weiterhin auf einen Heimdreier. Bereits in der 3.Minute ereilte dem TSV Siegsdorf die kalte Dusche. Die Gäste kamen über die rechte Seite zum Flanken und „Huene“ Robert Reichlmeier stieg am höchsten und köpfte aus 6m per Aufsetzer zum 0:1 ein. 

Nach neun gespielten Minuten hatte der wiedergenesene Michi Fernsebner den Ausgleich auf dem Schlappen als er nach einer weiten Scheck – Ecke völlig freistehend aus 12m mit einem wuchtigen Flachschuß in den Abwehrbeinen der Gäste hängenblieb. Der TSV erwachte nun langsam aus dem Tiefschlaf, Andi Frauendienst per 20m-Fernschuß sowie Rupert Knerr per Kopfball scheiterten jeweils knapp. 

Doch auch der TSV Berchtesgaden versteckte sich nicht, Ludwig Moz probierte es nach einem langen Pass mit einem Lupfer über Torwart Eisenbichler, es blieb beim Versuch. In der 22.Minute testete Maxi Wurm per Direktschuss aus 16m zum ersten Mal die Stabilität des Torgehäuses. Thomas Scheck schickte Andi Frauendienst in die Gasse, dieser scheiterte aus etwas spitzem Winkel an Gästekeeper Pretzsch (33.). Kurz vor der Halbzeit zog auch Jakob Schick aus 12m gegen Pretzsch den Kürzeren. 

Auch in Durchgang zwei blieben die Hausherren zwar feldüberlegen, agierten aber v.a. im Spielaufbau zu umständlich und hatten dazu auch noch viel Pech im Abschluss. Wie aus dem Nichts fiel in der 69.Minute das 0:2, einen Abpraller nahm der kurz zuvor eingewechselte Ibo Tas direkt und zirkelte das Leder sehenswert aus 25m exakt ins linke untere Eck. 

Die rief wiederum Pechvogel Maxi Wurm auf den Plan, der in der 76.Minute per Fernschuss und in der 77.Minute per Freistoß zweimal am Aluminium scheiterte. Seinen unermüdlichen Einsatz belohnte er sich aber dann doch noch in der 79.Minute mit dem 1:2-Anschlusstreffer, eine mustergültige Hereingabe auf links von Rückkehrer Thomas Waldherr nickte Wurm per Kopf aus 7m ein. Doch das Aufbäumen der Heimelf kam etwas zu spät, die Gäste aus Berchtesgaden schaukelten den Dreier in der Schlussphase mit Glück und Geschick nach Hause. 

TSV SIEGSDORF WEITER OHNE HEIMSIEG 2010

1:2 gegen TSV Berchtesgaden – Maxi Wurm trifft dreimal Aluminium.

Eine bittere und vermeidbare Heimniederlage musste die Geiger – Elf am 23.Spieltag der Kreisklasse IV hinnehmen und wartet somit im Jahr 2010 weiterhin auf einen Heimdreier. Bereits in der 3.Minute ereilte dem TSV Siegsdorf die kalte Dusche. Die Gäste kamen über die rechte Seite zum Flanken und „Huene“ Robert Reichlmeier stieg am höchsten und köpfte aus 6m per Aufsetzer zum 0:1 ein. 

Nach neun gespielten Minuten hatte der wiedergenesene Michi Fernsebner den Ausgleich auf dem Schlappen als er nach einer weiten Scheck – Ecke völlig freistehend aus 12m mit einem wuchtigen Flachschuß in den Abwehrbeinen der Gäste hängenblieb. Der TSV erwachte nun langsam aus dem Tiefschlaf, Andi Frauendienst per 20m-Fernschuß sowie Rupert Knerr per Kopfball scheiterten jeweils knapp. 

Doch auch der TSV Berchtesgaden versteckte sich nicht, Ludwig Moz probierte es nach einem langen Pass mit einem Lupfer über Torwart Eisenbichler, es blieb beim Versuch. In der 22.Minute testete Maxi Wurm per Direktschuss aus 16m zum ersten Mal die Stabilität des Torgehäuses. Thomas Scheck schickte Andi Frauendienst in die Gasse, dieser scheiterte aus etwas spitzem Winkel an Gästekeeper Pretzsch (33.). Kurz vor der Halbzeit zog auch Jakob Schick aus 12m gegen Pretzsch den Kürzeren. 

Auch in Durchgang zwei blieben die Hausherren zwar feldüberlegen, agierten aber v.a. im Spielaufbau zu umständlich und hatten dazu auch noch viel Pech im Abschluss. Wie aus dem Nichts fiel in der 69.Minute das 0:2, einen Abpraller nahm der kurz zuvor eingewechselte Ibo Tas direkt und zirkelte das Leder sehenswert aus 25m exakt ins linke untere Eck. 

Die rief wiederum Pechvogel Maxi Wurm auf den Plan, der in der 76.Minute per Fernschuss und in der 77.Minute per Freistoß zweimal am Aluminium scheiterte. Seinen unermüdlichen Einsatz belohnte er sich aber dann doch noch in der 79.Minute mit dem 1:2-Anschlusstreffer, eine mustergültige Hereingabe auf links von Rückkehrer Thomas Waldherr nickte Wurm per Kopf aus 7m ein. Doch das Aufbäumen der Heimelf kam etwas zu spät, die Gäste aus Berchtesgaden schaukelten den Dreier in der Schlussphase mit Glück und Geschick nach Hause. 

FUSSBALL – MAGERKOST IN SIEGSDORF

Torloses Remis auf mittelmäßigen Kreisklassen – Niveau.

Ein an Torszenen recht armes Spiel sahen die knapp 100 Zuschauer am Samstag – Nachmittag bei Kaiserwetter. Die Hausherren waren zwar stets bemüht ein ordentliches Spiel nach vorne zu entwickeln, aber es fehlten letztlich die technischen wie auch physischen Mittel, einzig TSV – Keeper Stephan Popp zeigte eine sehr solide und sichere Leistung. 

Maxi Wurm hatte nach 12 Minuten die erste Chance der Partie, doch er brachte nach einer Wittmann-Ecke nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball, der knapp am langen Pfosten vorbeisegelte. Die technisch etwas versierteren Gäste aus Freilassing kamen in der 16.Minute zu ihrer ersten Möglichkeit, Akyar schlenzte einen 25m – Freistoss nur knapp übers Gehäuse. 

Ein Pressschlag zwischen Popp und Özel am 16er kullerte in der 24.Minute eigentlich schon ins leere Tor, doch Gästestürmer Doganay berührte dummerweise 2m vor der Linie noch das Leder und so entschied der souverän leitende Schiedsrichter Peter Reitmaier konsequenterweise auf Abseits, das Tor hätte sonst gezählt. Ausser diesem kleinen Aufreger war es aber in Durchgang eins ein müder Kick auf beiden Seiten. 

In der 54.Minute verhinderte erneut Stephan Popp den möglichen Führungstreffer der Gäste, als er geschickt an der Strafraumgrenze den Winkel verkürzte und per Fuß gegen Hocheder klären konnte. Im Gegenzug dann fast das 1:0. Jovan Cosic tankte sich schön auf links durch, seine Hereingabe fand zunächst keinen Abnehmer, Paul Wittmann schnappte sich aber fast an der Grundlinie den Ball und passte überlegt zurück auf Jakob Schick, dessen Flachschuß aus 11m jedoch unglücklich hängenblieb.

In der 69. Und 70.Minute hätte Siegsdorfs Flügelflitzer Jovan Cosic mit einer Doppelchance zum Matchwinner avancieren können, doch er scheiterte binnen 60 Sekunden zweimal völlig freistehend im Strafraum am gut aufgelegten Gästeschlussmann Schach. In der Partie „Not gegen Elend“ war dies noch die größte Tormöglichkeit, bis zum Schlusspfiff tat sich nämlich rein gar nichts mehr. 

Die Geiger – Elf muss nun dringend zusehen, dass man die nötigen Punkte sammelt, um nicht doch noch in den Abstiegsstrudel zu gelangen. Die Personalplanungen für die kommende Saison was den Trainerstab betrifft, stehen indes schon fest. Hans Geiger als Cheftrainer der Ersten Mannschaft, Thomas Waldherr als Assistent, Markus Germann als Spielertrainer der Zweiten Mannschaft sowie Josef König als Torwarttrainer haben bereits fest zugesagt.

PUNKTETEILUNG IM VERFOLGERDUELL

Leistungsgerechtes 2:2 hilft allerdings keinem Team weiter.

Die Geiger – Elf bleibt zwar in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen, verliert aber, wie auch der BSC Surheim, etwas den Anschluss an die vordersten Plätze. Auf etwas holprigem Geläuf entwickelte sich am Karsamstag zwar kein spielerischer Glanz auf beiden Seiten, die Partie wog dennoch hin und her und lebte von Kampf und Spannung. Aufgrund der zahlreichen hochkarätigen Chancen hätte es durchaus auch 5:5 ausgehen können.

Erstmals gefährlich wurde es in der 21.Minute, ein katastrophaler Rückpass von Cosic erreichte Surheims Weishäupl, der etwas verdutzt am Tor vorbeischob. Kurz darauf überbrückte ein langer Pass die gesamte TSV-Abwehr, doch Rudi Kreuzeder schloss zu überhastet ab. Eine schöne Kombination auf der Gegenseite über links konnte Maxi Wurm am 16er nicht mehr verwerten, da ihm die Kugel in aussichtsreicher Position versprang.

Chancen hüben wie drüben jetzt fast im Minutentakt. In der 30.Minute hätten die Gäste eigentlich in Führung gehen müssen, als ein Abpraller im Strafraum beim völlig freistehenden Frömmter landete, der aus 8m volley knapp scheiterte. Weitere zwei Minuten später war es erneut Wurm, der, allein vor Torwart Öllerer, an diesem kläglich scheiterte. Christian Kreuzeder setzte in der 38.Minute seinen Kopfball nach Freistoß von rechts nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. 

Nun konnten alle Akteure in der Halbzeitpause erstmal verschnaufen, doch die Partie nahm jetzt sogar noch mehr Fahrt auf. Rudi Kreuzeder sorgte in der 51.Minute für die nicht unverdiente Gästeführung. Eine unspektakuläre Flanke von rechts konnte TSV-Schlussmann Popp nicht festhalten und Surheims Kapitän schaltete am schnellsten und spitzelte das Leder in die Maschen. 

Die Führung hielt aber genau 60 Sekunden, denn als Siegsdorfs Rupert Knerr im Strafraum unsanft zu Boden gerissen wurde, pfiff der umsichtig leitende Schiedsrichter Fink (TSV Bad Endorf) völlig zurecht Elfmeter. Maxi Wurm ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:1.

Doch erneut war es der BSC Surheim, der eine passende Antwort wusste. Ein Gästefreistoß krachte zunächst ans Quergebälk, Alex Mosinger nutzte die erneute Schläfrigkeit der Hausherren und netzte aus 10 volley ins linke Eck ein (62.). Christian Frömmter hätte in der 72.Minute für die Vorentscheidung sorgen können, als er nach einem Konter am prächtig reagierenden Popp scheiterte. Praktisch im Gegenzug rächte sich dies fast, nachdem Gästekeeper Öllerer einen weiten Rückpass völlig unnötig per Hand aufnahm. Thomas Scheck schnappte sich blitzschnell den Ball und legte den indirekten Freistoß quer zum heraneilenden Wurm, der allein vor dem Tor zu überhastet abzog. 

In der 77.Minute hätten die Gäste endgültig den Sack zumachen müssen, Popp war aber zum wiederholten Male per Fußabwehr gegen Weishäupl aus 12m Sieger. So kam es wie es kommen musste, den nie aufgebenden Mannen um Coach Hans Geiger gelang in der 86.Minute tatsächlich noch der 2:2-Ausgleich. Thomas Scheck brachte die Kugel von der rechten Eckfahne flach herein und Rupert Knerr nagelte das Spielgerät aus 10m ins rechte Kreuzeck zum Endstand. Nach dem Schlusspfiff gab es dennoch einen Sieger und das waren die Zuschauer, die voll auf ihre Kosten kamen.

TSV SIEGSDORF TRITT ETWAS AUF DER STELLE

Geiger-Elf trifft zweimal und muss sich dennoch mit einem Punkt zufrieden geben.

Im Nachholspiel der Kreisklasse IV trennten sich am Ostermontag der gastgebende TSV Siegsdorf vom TSV Stein/St.Georgen 1:1. Beide Teams wirkten nur 48 Stunden nach den Samstagsspielen etwas platt, so regierte mehr Kampf als Spielkultur. Gefährliche Torszenen waren auf beiden Seiten Mangelware. 

Die Begegnung plätscherte in der Anfangsviertelstunde vor sich hin, ehe sich die Heimelf in der 17.Minute selbst ein Osterei ins Nest legte. Eine Gästeecke von links durch Michael Kania kam flach vors Tor, Andi Frauendienst schlug über den Ball und Alex Mayer vervollständigte die Unglückskette, indem er ins eigene Netz zum 0:1 abfälschte. Die Hausherren versuchten zwar in der Folgezeit offensiv zu antworten, doch Thomas Scheck & Co. Verzettelten sich immer wieder in der dicht gestaffelten Abwehrreihe der Gäste.

Die einzige Torchance für den TSV in den ersten 45 Minuten hatte Maxi Wurm, dessen Fernschuß aus 17m in der 35.Minute knapp am rechten Pfosten vorbeistreifte. Die Geiger-Elf kam aber nun wesentlich entschlossener und aggressiver aus der Kabine und erarbeitete sich nun mehr Gelegenheiten.

Der agile Jovan Cosic tankte sich in der 54.Minute schön auf links in den Strafraum, passte flach zum mitgelaufenen Paul Wittmann, der aber aus 10m etwas unkonzentriert verzog. Die Gäste aus Stein, vom Siegsdorfer Jürgen Biermaier sehr defensiv eingestellt, hatten in der 59.Minute ihre einzige echte Torchance des Spiels. Simon Wimmer trug einen schnell ausgeführten Konter vor, schickte Thomas Winkelhofer in die Gasse, der allein auf Stephan Popp zulief, doch der TSV-Schlussmann blieb per glänzender Fußabwehr Sieger.

Auf der an diesem Tag sehr anfälligen rechten Steiner Abwehrseite setzte sich bereits zwei Minuten später erneut Jovan Cosic durch, passte wieder flach in die Mitte und diesmal vollstreckte Paul Wittmann aus 7m sicher zum verdienten 1:1-Ausgleich. 

Der TSV Siegsdorf fand danach allerdings gegen die Einigelungstaktik der Gäste keine Mittel, so verflachte das Spiel zusehends. Es dauerte bis zur 90.Minute, als Maxi Wurm sich noch einmal aus 30m per Freistoß ein Herz fasste, doch letztlich am sicheren Gästekeeper Öllerer scheiterte. So mussten sich beide Teams am Ende mit dem Remis begnügen. 

4:0 – KANTERSIEG WIE EIN BEFREIUNGSSCHLAG

Rupert Knerr doppelter Torschütze - Gäste lang in Unterzahl.

Einen verdienten Heimsieg fuhr die Geiger – Elf gegen die DJK Weildorf ein, die nur in der ersten Hälfte einigermaßen Paroli bieten konnten. Die Gäste, die nach dem Platzverweis gegen Leitenbacher in der 55.Minute in Unterzahl agieren mussten, brachen danach fast völlig auseinander und der TSV Siegsdorf nutzte die Schwächen des Gegners rigoros aus.

Die Anfangsphase der Partie verlief sehr hektisch, beiden Teams merkte man die Nervosität angesichts der Wichtigkeit des Spiels an. Die Folge waren unzählige Ballverluste, es kam überhaupt kein Spielfluss zustande. Nach einer knappen halben Stunde bot sich den Gästen dann aber doch eine Riesenchance als Hubert Rehrl einen Freistoß auf rechts schön in die Mitte brachte und Peter Fiederer den Ball direkt aus kurzer Distanz verarbeitete, doch Stephan Popp im Gehäuse des TSV zeigte sich reaktionsschnell und auch im Nachsetzen blieb Popp Sieger.

In der 38.Minute zirkelte Wurm einen Freistoß auf den Kopf von Knerr, der am langen Pfosten stehend knapp vorbeiköpfte. Zwei Minuten später hatte Paul Wittmann die beste Siegsdorfer Chance in Durchgang eins, als nach einer Frauendienst-Ecke alle vorbeischrammten und Wittmann die Kugel zwar auch nicht richtig traf, aber das Spielgerät sich noch gefährlich auf die Querlatte senkte. Zum psychologisch günstigsten Zeitpunkt fiel dann der Führungstreffer für die Hausherren durch den einzig wirklich sehenswerten Angriff bis dahin. Rupert Knerr spielte im Mittelfeld einen „Zuckerpass“ in den Lauf von Simon Huber, der im 16er sofort abzog und der mitgelaufene Paul Wittmann am langen Pfosten den Ball noch so eben über die Linie grätschte (45.). 

In der 55.Minute folgte dann der bereits erwähnte Platzverweis gegen Weildorfs Josef Leitenbacher, der von Schiedsrichter Peter Roth (TSV Chieming) zunächst Gelb wegen Meckerns erhielt, sich danach aber nicht im Zaum halten konnte, schließlich mit Gelb-Rot vom Platz musste und seiner Mannschaft damit einen Bärendienst erwies, denn in der Folgezeit gab es nur noch Einbahnstraßenfussball in Richtung Weildorfer Tor. In der 63.Minute zog Wittmann auf rechts auf und davon, passte überlegt in die Mitte zu Rupert Knerr, der aus 6m trocken zum 2:0 einnetzte.

Maxi Mader prüfte nach 70 Minuten DJK-Torhüter Berger nach einer Frauendienst-Flanke mit einem 10m-Flachschuss. In der 75.Minute dann der dritte Streich des TSV, erneut wurde es über die rechte Außenbahn durch Simon Huber gefährlich, der sich bis in den Strafraum tankte. In der Mitte stand wiederum der am heutigen Tag überragende Knerr goldrichtig und hämmerte das Leder aus 8m unter die Latte. Siegsdorf drückte gegen nun resignierende Weildorfer weiter nach vorne und wurde in der 80.Minute mit dem 4:0 belohnt. Anton Zeller flankte diesmal über die linke Seite schön zu Maxi Wurm, der aus leicht abseitsverdächtiger Position den herauseilenden Gästekeeper aus 9m überlupfte. 

Den Schlusspunkte markierte erneut Rupert Knerr, der seine starke Leistung fast noch mit seinem dritten Treffer gekrönt hätte, doch sein Kopfball aus 7m (nach Zeller-Flanke) strich um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei. Mit diesem verdienten Dreier konnte sich die Mannen um Coach Hans Geiger Luft nach unten verschaffen und etablieren sich im Mittelfeld der Kreisklasse IV.

TSV SIEGSDORF MISSGLÜCKT DIE REVANCHE

Enttäuschende Leistung gegen mittelklassige Chieminger – Häupler trifft doppelt.

Eine bittere 1:2 – Heimpleite musste die Geiger – Elf am Samstag Nachmittag gegen keineswegs überzeugende Gäste hinnehmen und steckt damit weiterhin im Niemandsland der Kreisklasse IV fest. Wie in fast jedem Heimspiel hatte der TSV mehr vom Spiel, aber auch diesmal machte sich die Offensivschwäche wieder deutlich bemerkbar. Die Gäste lauerten auf Konter und nutzten dies zweimal eiskalt aus, dieser Minimalaufwand reichte für drei Punkte.

In der ersten halben Stunde überwiegte der Kampf im Mittelfeld, beide Teams drangen kaum bis zur Strafraumgrenze vor. Es dauerte bis zur 27.Minute, ehe Maxi Mader mit einem Fernschuß aus gut 20m aufwartete, der jedoch knapp am linken Torpfosten vorbeischrammte. Andi Frauendienst ballerte nach 35 Minuten aus 8m übers Gehäuse.

Mit ihrer ersten Torchance ging der TSV Chieming in der 42.Minute auch gleich in Führung. Benjamin Häupler schloss einen Sololauf über gut 25m mit einem Flachschuß am herauseilenden Torwart Popp eiskalt zum 0:1 ab, das gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete. Die Gäste standen bis dato in der Defensive um Libero Christian Surauer sicher und benötigten lediglich eine gute Offensivaktion zur Pausenführung gegen bemühte, aber letztlich zu schwache Siegsdorfer. 

Auch in Durchgang zwei versuchten die Mannen um Hans Geiger Druck nach vorne aufzubauen, aber außer einem Fernschuß aus 27m von Rupert Knerr fiel ihnen nicht viel ein (54.). Dem TSV Chieming hingegen reichte wiederum eine einzige Torchance zum 0:2. Erneut war es Benjamin Häupler, der einen sehenswerten Freistoß vom linken Sechzehnereck unhaltbar ins lange Kreuzeck schlenzte – ein Traumtor (65.)! 

Die Gäste verwalteten nun das Ergebnis ganz geschickt und nachdem aus dem Spiel heraus nicht viel zu Stande kam, musste in der 84.Minute eine Standardsituation zum 1:2 – Anschlusstreffer herhalten. Der eingewechselte Maxi Wurm zirkelte einen 17m – Freistoß um die Mauer herum ins rechte Eck. In der Nachspielzeit gelang dem TSV dann fast noch der Ausgleich, doch einen Gastager – Kopfball (nach Ecke Frauendienst) kratzte Chiemings Schlussmann Michael Lechner mit einer Glanzparade noch von der Linie, das Remis wäre allerdings auch schmeichelhaft gewesen

DJK OTTING ENTFÜHRT EINEN GLÜCKLICHEN PUNKT

Zwei Tore, zwei Platzverweise, zwei Grad Kälte.

In einer durchschnittlichen Kreisklassenpartie bei äußerlich sehr schwierigen Bedingungen trennten sich der gastgebende TSV Siegsdorf von der DJK Otting 1:1. Beide Teams taten sich die gesamten 90 Minuten äußerst schwer, Kampf regierte. 

Nach 13 Minuten hatten die Hausherren die größte Torchance in Durchgang eins, als Simon Huber nach schöner Vorarbeit von Paul Wittmann völlig freistehend aus 10m flach an Gästekeeper Josef Frisch scheiterte. Der TSV versuchte gleich nachzulegen, Wittmanns Drehschuß aus 11m zwei Minuten später parierte erneut Ottings Schlussmann. Kurz darauf tauchten die Gäste, die sich komplett auf ihre Kontertaktik verließen, erstmals in der gegnerischen Hälfte auf, Thomas Mayer verzog aus 18m knapp.

Das Spiel verflachte dann aber zusehends, viele Ballverluste und Zufallsprodukte prägten das Geschehen. Es verstrich einige Zeit, ehe der TSV in der 37.Minute wieder am Drücker war, doch Anton Zeller verzieht nach einer schönen Einzelaktion aus gut 20m knapp. Drei Minuten später erreichte ein schnell ausgeführter Knerr – Freistoß Andi Frauendienst, der den bereits herauseilenden Frisch geistesgegenwärtig überlupfte, aber der Ball landete nur auf dem Tornetz. Schiedsrichter Udo Dengel (FC Traunreut) bat daraufhin zum an diesem kalten Herbsttag wohlverdienten Pausentee.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine, es dauerte aber bis zur 57.Minute, als es endlich wieder gefährlich wurde, dafür klingelte es dann aber schon im Ottinger Kasten. Thomas Scheck, der im zentralen Mittelfeld von Zeller bedient wurde, fasste sich ein Herz und zog per Dropkick aus gut 25m ab, Seppi Frisch machte dabei eine sehr unglückliche Figur, als ihm das bereits sicher geglaubte Leder durch die Beine glitt und das Spielgerät langsam über die Linie zum nicht unverdienten 1:0 kullerte. Doch diese hielt genau 4 Minuten, denn Ottings Wolfgang Gabler bestrafte die Fahrlässigkeit in Siegsdorfs Hintermannschaft gnadenlos und besorgte mit einem sehenswerten Kopfballlupfer aus 10m ins lange Eck den schmeichelhaften 1:1 – Ausgleich.

Zwar behielt der TSV auch weiterhin die Partie meist unter Kontrolle, es fehlte aber im Abschluss immer ein „Quentchen“, sei es Torhüter Frisch, das eigene Unvermögen oder auch das Aluminium, während die Gäste auch in der Folgezeit nicht viel zum Spiel beitrugen. 

So richtig turbulent wurde es erst in der Schlussphase, so musste zunächst Ottings Bösch (wiederholtes Foulspiel) und kurz darauf Siegsdorfs Frauendienst (Meckern) mit Gelb – Rot vom Platz. Die Geiger – Elf machte noch einmal Druck und hatte zwischen der 88. Und 91.Minute eine Dreifachchance. Rupert Knerr hätte dabei zum Helden avancieren können, doch erst spitzelte er die Kugel nach einem Gewirr am 16er um Zentimeter am linken Torpfosten vorbei, danach setzte er einen Kopfball wiederum knapp neben das Tor und zu guter letzt hatte die Querlatte nach seinem 20m – Schlenzer noch etwas gegen einen Siegsdorfer Sieg einzuwenden.

So mussten sich beide Teams mit der Punkteteilung zufrieden geben, wobei die Gäste aus Otting sicherlich noch besser damit leben können.

TSV SIEGSDORF KLETTERT WEITER NACH OBEN

Souveräner 2:0 – Heimerfolg gegen schwache Pettinger.

Mit einer von Beginn an konzentrierten und engagierten Leistung bescherte sich die Geiger-Elf am 9.Spieltag der Kreisklasse IV den zweiten Dreier in Folge, der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr. Der TSV Petting enttäuschte auf ganzer Linie, man entwickelte kein Offensivspiel und verbuchte über die gesamten 90 Minuten keine einzige nennenswerte Torchance.

Die Hausherren legten auch gleich einen Blitzstart hin und gingen mit ihrer ersten Chance 1:0 in Führung. Gerade einmal 4 Minuten waren gespielt als Jovan Cosic aus halbrechter Position flach abzog und Pettings Resch den Ball unhaltbar ins eigene Netz abfälschte. Der TSV machte weiter Druck, Rupert Knerr verzog nach acht Minuten aus 20m knapp. In der 12.Minute folgte aber schon das 2:0, Michi Fernsebner versenkte einen 18m-Freistoßknaller direkt flach ins linke Eck, Gästekeeper Patz machte dabei seinem Namen alle Ehre und patzte.

Nach 24 Minuten landete eine butterweiche Flanke von links auf dem Schlappen von Fernsebner, der volley aus 10m drüberballerte. Siegsdorf spielte zu diesem Zeitpunkt dominierend, ließ Petting keine Möglichkeit zum Verschnaufen. Ein Solo von Rupi Knerr konnte Torhüter Patz in der 36.Minute gerade eben noch per Fußabwehr klären. Bei der anschließenden Ecke kam Knerr völlig frei aus 7m nicht mehr richtig unter das Leder und köpfte knapp übers Gebälk. 

Praktisch mit dem Halbzeitpfiff hätte es 3:0 stehen müssen. Zunächst tankte sich Andi Frauendienst über links in den 16er, legte quer zum heranstürmenden Simon Huber, dessen Schuss von der Unterlatte klar hinter der Torlinie aufsprang und von dort wieder heraus – Wembley lässt grüssen. Der ansonsten souveräne Schiedsrichter Bernhard Seitlinger junior gab den Treffer aber nicht.

Im zweiten Durchgang schaltete die Heimelf einen Gang zurück, das Spiel verflachte etwas ohne dass die Gäste daraus Kapital schlagen konnten. Im Gegenteil, Anton Zeller testete in der 59.Minute mit seinem 18m-Kracher das Aluminium, Rupi Knerr in der 66.Minute Keeper Patz mit einem Volleyschuss aus 11m.

In der Folgezeit konnten die Gäste nicht mehr zulegen, Siegsdorf wollte nicht. Ein allerletzter Konter der Geiger – Elf schloss der eingewechselte Christopher Fageth in der Nachspielzeit zum 3:0 ab. Wittmann legte auf rechts quer zu Thomas Scheck, der sich noch einmal drehte, zu Fageth passte, der wiederum keine Mühe mehr hatte, die Kugel flach aus 5m einzunetzen. 

SV LAUFEN SETZT EIN AUSRUFEZEICHEN

Spielerisch starke Gäste verdienter 2:0 - Sieger.

Nach einer vor allem in der ersten Halbzeit überzeugenden Leistung gelang es dem SV Laufen, sich in der Spitzengruppe der Kreisklasse IV festzusetzen, der TSV Siegsdorf hingegen findet sich indes im Tabellenkeller wieder. Die Niederlage musste zu allem Überfluss mit mehreren zum Teil schwerwiegenden Verletzungen teuer bezahlt werden, so musste Kapitän Philipp Erdmann bereits nach 6 Minuten mit Verdacht auf Kreuzbandriss, Anton Zeller zur Pause mit Muskelfaserriß und Torhüter Tobi Eisenbichler nach einem Zusammenprall in Durchgang zwei ausgetauscht werden.

Die Hausherren begannen die Partie mit einer Großchance, als Simon Huber mit einem schönen Drehschuß aus 7m am Außenpfosten aufwartete. Doch nach dem bereits erwähnten Ausfall von Erdmann schien man völlig geschockt zu sein und es agierte nur noch der SV Laufen. Die Gäste waren in allen Belangen überlegen, läuferisch, kämpferisch und vor allem durch sehr schön herausgespielte Spielzüge gelang es ihnen, Siegsdorf ein ums andere Mal in akute Gefahr zu bringen. 

In der 13.Minute fiel dann auch bereits der Führungstreffer durch Michael Kirschner, der nach einer perfekt getimten Flanke von rechts einen Schritt schneller als sein Gegenspieler an die Kugel kam und diese aus 5m einnetzte. Kirschner war es dann auch, der nach 18 Minuten den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden Keeper Eisenbichler mit einem sehenswerten Distanzschuss aus gut 35m prüfte, der Ball landete nur hauchdünn über dem Tor. 

Doch nach einem ganz klaren Foulspiel von Siegsdorfs Uebler an Gästestürmer Schmidt gab der sicher leitende Schiedsrichter Martin Weidner (1860 Rosenheim) in der 24.Minute völlig zurecht Strafstoß, Christian Hohn verlud Eisenbichler eiskalt – 0:2. Hohn gelang nach einer guten halben Stunde fast der dritte Treffer, doch seinen 22m-Hammer konnte Eisenbichler parieren, dieser rettete dann auch in der 36.Minute in allerletzter Sekunde vor Laufens Schmidt, der aus kürzester Distanz scheiterte. In dieser Phase konnte sich die Geiger – Elf bei Torhüter Tobi Eisenbichler bedanken, dass es bis zur Pause nur 0:2 hieß. 

In den zweiten 45 Minuten schraubten die Gäste einen Gang zurück und so wirkte der TSV wie ausgewechselt, machte ordentlich Druck nach vorne, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erarbeiten. Die wohl größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte Michi Fernsebner in der 49.Minute, als er die einzige sehenswerte Kombination über Scheck und Cosic auf rechts mit einem 18m-Knaller abschloss, doch Laufens Nr.1 Christoph Kasberger parierte glänzend. 

Die Gäste blieben dennoch gefährlich, denn nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam das Leder zu Stockhammer, der jedoch aus 9m halbrechter Position am bereits eingewechselten Ersatzkeeper Weinberger scheiterte. Siegsdorf war zwar nach einem deutlichen Leistungssprung in Durchgang zwei die bestimmende Mannschaft, doch ausser ein paar gefährlichen Distanzschüssen brachte man die Gästeabwehr kaum ins Wackeln. 

REMIS HILFT KEINEM WEITER

Geiger – Elf kommt nicht über ein 2:2 hinaus.

Der TSV Siegsdorf kommt in der neuen Saison der Kreisklasse IV einfach nicht so recht in Schwung. Trotz drückender Überlegenheit gelang den Hausherren nach einem 1:2 – Rückstand lediglich noch der Ausgleich, wobei man v.a. in Durchgang zwei mit der mangelnden Chancenverwertung haderte.

Der TSV nahm von Anfang an das Heft in die Hand und ging in der 11.Minute folgerichtig mit 1:0 in Führung. Jovan Cosic setzte sich auf rechts schön durch und passte in die Mitte, wo Maxi Wurm goldrichtig stand und eiskalt flach ins Eck einschob. Siegsdorf hätte nach 25 Minuten nachlegen können, doch Anton Zeller hatte noch nicht genügend Zielwasser getrunken (dies sollte sich später noch ändern) und köpfte aus 7m völlig freistehend am Tor vorbei.

Mit einem Doppelschlag in der 32. und 34.Minute drehten die Gäste überraschend das Spiel. Zunächst glich Kapitän Thomas Falter per Foulelfmeter zum 1:1 aus und kurz darauf brachte Thomas Kühn sein Team nach einem 25m-Aufsetzer in Führung, dabei verletzte sich TSV – Keeper Stephan Popp so unglücklich, dass er verletzungsbedingt durch Tobi Eisenbichler ersetzt werden musste. Der TSV Traunwalchen versuchten es in der Folgezeit gegen sichtlich geschockte Siegsdorfer mit weiteren, auf dem nassen Geläuf auch gefährlichen Fernschüssen. 

In der 44.Minute hatten dann aber die TSV-Anhänger wieder den Torschrei auf den Lippen, aber Thomas Scheck setzte seinen 20m-Freistoß nur aufs Quergebälk. Daraufhin bat der umsichtig leitende Schiedsrichter Sebastian Niedermaier zum Pausentee. 

In der zweiten Hälfte drückte die Geiger – Elf, die auch diesmal wieder personell stark umstellen musste, ordentlich aufs Tempo und spielte sich Chance um Chance heraus. Erneut war es der agile Cosic, der sich auf rechts durchsetzte, querlegte zum mitgelaufenen Simon Huber, der noch einen Abwehrspieler umkurvte, aber aus 12m zu ungenau zielte – 61 Minuten waren da gespielt. 

In der 66.Minute war es aber dann soweit: Anton Zeller nickte die Kugel aus 6m nach einer Scheck – Ecke kurz-und schmerzlos ins rechte Eck zum 2:2 ein. Drei Minuten später hebelte Scheck mit einem „No – Look – Pass“ die gesamte Traunwalchener Abwehr aus, Simon Huber stürmte allein auf Torhüter Michael Huber zu, doch er schob das Leder aus 10m am Tor vorbei.

Der TSV blieb weiter die tonangebende Mannschaft, so scheiterte Alex Mayer mit einem 30m-Freistoß nach 72 Minuten an Huber. Dieser blieb auch nach 80 Minuten Sieger, nachdem ihn Philipp Erdmann mit einem wuchtigen Kopfball zu einer Glanzparade zwang. Dies war jedoch bereits die letzte Torchance des Spiels und somit entführten die Gäste einen glücklichen Punkt aus Siegsdorf

GEIGER – ELF FÄHRT ERSTEN DREIER EIN

Verdienter 4:2 – Heimerfolg gegen TSV Bad Reichenhall.

Im vierten Saisonspiel der Kreisklasse IV konnte der TSV Siegsdorf den ersten Sieg verbuchen und sich damit etwas Luft nach unten verschaffen, die Kurstädter hingegen stecken weiterhin unten fest. In der Anfangsviertelstunde wirkten die Hausherren noch etwas verschlafen, Hocheder und Fuchs prüften in der 11. Bzw. 13.Minute nach sehenswerten Kombinationsspiel mit zwei Flachschüssen erstmals Siegsdorfs Keeper Stephan Popp. 

Etwas überraschend fiel dann in der 19.Minute der Führungstreffer des TSV durch Maxi Wurm, nachdem ein weiter Befreiungsschlag die gesamte Gästeabwehr überbrückte, Simon Huber eroberte sich das Leder, drehte sich noch einmal um seinen Gegenspieler und passte überlegt zurück auf den heranstürmenden Wurm, der aus 12m nur noch ins leere Gehäuse einzuschieben brauchte.

In der Folgezeit versuchte Siegsdorf die Verunsicherung der Gäste auszunutzen, so kam es in der 30.Minute zu einer Doppelchance. Zunächst testete Wurm die Sprungkraft von Torhüter Robert Töpel mit einem wunderbaren Schlenzer aus 17m. Bei der anschließenden Ecke kratzte Abwehrspieler Wegscheider nach einem Knerr-Kopfball das Spielgerät noch von der Linie. Der TSV wurde nun immer wieder mit langen hohen Bällen über die Gästeabwehr gefährlich, doch Reichenhall wehrte sich. So konnte Popp einen Kastner-Fernschuss in der 35.Minute gerade noch zur Ecke klären. Zwei Minuten vor der Halbzeit die bisher größte Ausgleichschance der Gäste, ein Standard musste herhalten. Maxi Eschrich zirkelte einen 20m-Freistoß genau ins rechte Kreuzeck, aber der sehr gut aufgelegte Popp fischte das Leder noch heraus.

Kaum hatte der souverän leitende Schiedsrichter Helmut Reinbacher die Partie wieder angepfiffen, stand es bereits 2:0. Zum wiederholten Male düpierte der TSV mit einem langen Ball die komplette Hintermannschaft der Gäste, Maxi Wurm eroberte die Kugel, bringt diese zunächst nicht richtig unter Kontrolle, passte dann aber überlegt auf rechts zu Kapitän Philipp Erdmann, der eiskalt aus 11m flach ins rechte kurze Eck einschob (47.).

Der TSV kontrollierte nun das Geschehen ohne sich nennenswerte Chancen zu erarbeiten, es schien so, dass man Reichenhall den Zahn gezogen hätte. Doch in der 67.Minute fiel urplötzlich wie aus dem Nichts der 1:2-Anschlusstreffer. Siegsdorfs Abwehr brachte den Ball im 16er nicht aus der Gefahrenzone, Nutzniesser war der eingewechselte Mario Maser, er spitzelte das Leder per Innenpfosten ins Netz. Drei Minuten später erwies Andi Frauendienst seiner Mannschaft einen Bärendienst, nachdem er, bereits mit Gelb belastet, seinen Gegenspieler völlig unnötig am Hosenbein zupfte und dafür zurecht mit der Ampelkarte vom Platz gestellt wurde. Reichenhall bekam nun die zweite Luft, fand aber gegen die dicht gestaffelten Abwehrreihen der Hausherren keine Mittel bis zur 90.Minute, da bot sich für für Bücherl doch noch die Chance zum Ausgleich, doch er brachte den Ball aus einem Gestochere heraus aus 4m nicht über die Linie.

So versetzte in der Nachspielzeit Andi Gastager mit einem seltenen Konter den endgültigen Todesstoß zum 3:1. Anton Zeller war über rechts auf und davon, schob quer zu Gastager, der dann nur noch ins leere Tor einschieben musste (92.). Schiri Reinbacher pfiff danach die erst in der Schlussphase interessante Partie gar nicht erst wieder an.

DEFENSIVSPEKTAKEL BESCHERT TSV GRABENSTÄTT DREI PUNKTE

Michael Schäfer goldener Torschütze

Eine bittere und vor allem völlig unnötige 0:1-Heimpleite mussten die junge Truppe des TSV Siegsdorf am Samstag Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen hinnehmen. Damit hat die Geiger-Elf einen klassischen Fehlstart hingelegt und steht trotz ansprechenden Leistungen nach zwei Spieltagen mit leeren Händen da.

Das Tor des Tages fiel bereits in der 5.Minute, als Grabenstätts Michael Schäfer nach einem dummen Foul einen Freistoß aus halbrechter Position zugesprochen bekam und das Leder aus 18m direkt ins linke Kreuzeck versenkte.

Die Hausherren wirkten in der Folgezeit geschockt, es lief überhaupt nichts zusammen, man agierte gegen äußerst passive Gäste viel zu ideenlos. So verwaltete der TSV Grabenstätt bis zur Halbzeit das Ergebnis ohne größere Probleme.

Siegsdorf kam nun wesentlich aggressiver aus der Kabine, was sich schließlich dann auch in den Torchancen widerspiegelte. Thomas Scheck scheiterte nach 57 Minuten mehr an sich selbst und auch Simon Huber kurz danach fackelte viel zu lange – der Ball prallte bei seinem Schuß aus 9m am Gegenspieler ab. In der 69.Minute tankte sich Andi Gastager energisch in den Strafraum, aber erneut zeigte sich das alte Problem, die Chancenverwertung war einfach inkonsequent und mangelhaft. Weitere vier Minuten später trieb Andi Frauendienst die Kugel auf links nach vorne, passte zu Maxi Wurm in der Mitte, der sich einmal drehte und aus 15m scharf flach abzog, Gästekeeper Martin Spiegelberger war aber zur Stelle.

Die Geiger-Elf rannte in Durchgang zwei vergeblich auf das Gästetor an, Grabenstätt rührte weiterhin Beton an, doch meist scheiterte man am eigenen Unvermögen bzw. an den Reflexen von Spiegelberger, der in der 84.Minute die größte Torchance vereitelte, als Maxi Wurm nach einer Ecke per Kopf aus 8m scheiterte.

Nach 87 Minuten strauchelte der glücklose Wurm allein vor dem Gästetorhüter. Die letzte Chance bot sich Thomas Scheck in der Nachspielzeit, doch er brachte nach einer weiten Flanke nur noch die Zehenspitzen an den Ball. So genügte den Gästen eine einzige Standardsituation um das Spiel für sich zu entscheiden. Der TSV Siegsdorf hingegen konnte trotz ca. 80:20 % Spielanteilen nichts daraus machen und steht weiterhin mit 0 Punkten da.