TSV Siegsdorf 2 marschiert voran

TSV Siegsdorf 2 -- DJK Nußdorf | 3 : 1.

Einen verdienten 3:1 – Heimerfolg verbuchte die zweite Mannschaft des TSV Siegsdorf gegen A-Klassen-Absteiger DJK Nußdorf. In einer mittelmäßigen Partie gingen die Hausherren durch Stefan Walcher in Führung (39.), ehe Maxi Weist zwischenzeitlich ausgleichen konnte (56.). Doch Walcher mit seinem zweiten Treffer (68.) und Hansi Hornauer (85.) brachten ihr Team schließlich auf die Siegerstrasse und auf einem vorderen Rang in der B-Klasse VI. 

Manuel Omelanowsky zerlegt Felber-Elf im Alleingang

3 : 4 – Heimniederlage lässt alle Hoffnungen platzen.

Mit einem Viererpack zerstörte der Spieler des Tages Manuel Omelanowsky vom SV Kirchanschöring2 sämtliche Hoffnungen des TSV Siegsdorf, doch noch den ersehnten Relegationsplatz in der Kreisklasse IV zu erlangen, mit einem Sieg wäre man nach der Niederlage des SV Oberteisendorf (0:1 gegen Surheim) sicherer Zweiter gewesen und hätte die Chance auf den Aufstieg in die Kreisliga gehabt.

Die Hausherren begannen mit viel Schwung, man setzte die Landesliga-Reserve aus Kirchanschöring früh in deren Hälfte unter Druck, jedoch noch ohne nennenswerte Chance, die dann überraschend der SVK in der 8.Minute hatte. Thomas Mayer prüfte Siegsdorfs Schlussmann Stephan Popp mit einem Fernschuss aus gut 20m, doch Popp lenkte den Ball zur Ecke. In der 14.Minute fiel dann aber der Führungstreffer für Siegsdorf, Andreas Martienssen setzte sich im Eins gegen Eins zentral am 16er gegen zwei Abwehrspieler durch und zirkelte das Leder ins rechte untere Eck.

Doch die Gäste hielten dagegen und erzielten in der 24.Minute den 1:1-Ausgleich durch Manuel Omelanowsky, nachdem er vier Siegsdorfer wie Slalomstangen stehenließ und das Spielgerät schließlich unter Popp aus kurzer Distanz hindurchspitzelte und damit seinen Sololauf krönte. Die Heimelf musste nun also wieder agieren und hatte durch Florian Mader per Kopfball eine kleine Möglichkeit (30.), der Ex-Siegsdorfer Fabian König im Tor der Gäste konnte kurz darauf einen Wittmann-Drehschuss aus 16m per Glanzparade abwehren (38.).

In der 43.Minute fiel dann aber doch das psychologisch wichtige 2:1 für den TSV. Wittmann steckte den Ball perfekt durch in den Lauf von Florian Mader, der zunächst noch allein vor König an diesem scheiterte, im Nachsetzen netzte er aber durch zwei Abwehrspieler auf der Linie hindurch doch noch ein zur Pausenführung. Zu diesem Zeitpunkt stand der TSV Siegsdorf auf dem zweiten Tabellenplatz, doch es kam in der zweiten Halbzeit ganz anders.

Die Gäste aus Kirchanschöring steckten niemals auf und boten die gesamte Partie hinweg dem TSV Siegsdorf Paroli und erzielten in der 55.Minute dann auch das 2:2. Omelanowsky konnte sich die Kugel nach einer Ecke problemlos herunterstoppen und wuchtet unhaltbar zum Ausgleich ein.

Die über die gesamte Saison so sattelfeste Abwehr des TSV bekam an diesem Sonntag den jungen Stürmer einfach nicht in den Griff, so strich ein weiterer Fernschuss nur knapp übers Gehäuse (62.). In der 68.Minute dann der dritte Streich von Omelanowsky, als er zentral 35m vor dem Tor den etwas zu weit herausstehenden Popp per sehenswerten Schlenzer ins rechte Kreuzeck zum 2:3 überlupfte. Siegsdorf warf in der Folgezeit alles nach vorne und musste sich aber weiterhin vor den gefährlichen Kontern des SVK in Acht nehmen, der eingewechselte Andreas Stoewe scheiterte in der 73.Minute etwas überhastet aus gut 20m.

Die Felber-Elf versuchte nun sein Glück mit Standards, nach einer Wittmann-Ecke bekam Andreas Martienssen in Rückenlage nicht mehr genügend Druck hinter seinen Kopfball (76,), nur zwei Minuten später scheiterte Florian Mader per Freistoss aus 22m zu unplatziert am Gästekeeper.

Den endgültigen Nackenschlag erteilte dann in der 81.Minute wieder Manuel Omelanowsky, erneut tanzt er zwei Gegenspieler aus und netzt eiskalt am 16er flach zum 2:4 ein und versalzte dem TSV damit kräftig die Suppe. Stefan Walcher hätte in der 85.Minute nochmal den Anschluss herstellen können, doch er brachte das Leder aus 5m nicht im Kasten unter, nachdem König einen Mader-Freistoss nur abprallen lassen konnte. Florian Mader betrieb in der 90.Minute per sicher verwandelten Fouleflmeter nur noch Ergebniskosmetik. Dennoch kann man erhobenen Hauptes am kommenden Mittwoch bei der Saisonabschlussfeier auf eine erfolgreiche Kreisklassensaison zurückblicken, Neu-Coach Helmut Felber mit seinem Trainerteam formte eine stabile und zukünftig auch schlagkräftige Mannschaft, die nun in der anstehenden Sommerpause aber erstmal alle physischen und psychischen Wunden heilen lassen muss.

ÜBERZEUGENDER PFLICHTSIEG FÜR DIE FELBER – ELF

4:0 – Kantererfolg gegen Abstiegskandidat TSV Tengling.

Dank einer spielerisch wie auch kämpferisch überzeugenden Vorstellung bleibt der TSV Siegsdorf in dieser äußerst spannenden Kreisklassensaison in Lauerstellung zum Relegationsplatz, den die Mannschaft der Stunde SV Saaldorf übernommen hat.

Von Beginn an merkte man den Hausherren den unbedingten Siegeswillen und die damit verbundene Chance auf die Relegation an und machte gleich Druck nach vorne. In der 8.Minute näherte man sich bereits mit einem Fernschuss an, doch bereits drei Minuten später dann fast der Schock für den TSV, als die Tenglinger nach einem Freistoss aus dem Mittelfeld heraus den Ball gefährlich verlängerten, doch Stephan Popp – seit Wochen in glänzender Verfassung – reagiert blitzschnellt und vereitelt diese Chance. Doch es ging danach sofort wieder in die andere Richtung, so konnte Gästekeeper Gerhard Vordermayer zunächst einen Wittmann-Schuss abwehren, den Nachschuss vergibt Jakob Schick (13.).

Die Bemühungen des TSV Siegsdorf wurden in der 21.Minute mit dem 1:0 belohnt, jedoch fiel der Treffer etwas glücklich, denn ein Mader-Schuss wurde unhaltbar durch Frisch ins eigene Tor abgefälscht. In der 25.Minute landete ein weiterer Schussversuch durch Andi Gastager knapp über dem Tor. Nur zwei Minuten später dann eine durchaus gefährliche Gästeaktion durch Rausch, dessen Direktabnahme nach Flanke von rechts aber ebenfalls über den Kasten des TSV strich.

In der 32.Minute gelangte ein langer Pass von Alex Mayer zu Paul Wittmann, der allein vor Torwart Vordermayer an diesem scheitert, dies war die letzte gelungene Aktion vor dem Pausenpfiff durch Schiedsrichter Helmut Reinbacher (Traunreut), der die faire Partie sicher und souverän leitete.

Wie so häufig zuletzt kam die Heimelf frisch und energisch aus der Kabine und erhöhte bereits in der 47.Minute durch Florian Mader per sicher verwandelten Strafstoss auf 2:0. Siegsdorf drückte weiter aufs Tempo, so verzog Alex Mayer per Distanzschuss knapp (50.) In der 55.Minute erhöhte der agile Paul Wittmann auf 3:0, Spielmacher Florian Mader leistete sehenswerte Vorarbeit und Wittmann umkurvt schließlich noch Schlussmann Vordermayer und schiebt souverän ein.

Nach einem Abwehrschnitzer der Gäste hieß es kurz darauf 4:0, erneut war es Paul Wittmann, der sich das Leder schnappt und allein vor dem Tor Vordermayer überlupfen konnte (58.). In der 66.Minute scheiterte Siegsdorfs Stürmer nach Mader-Vorlage knapp.

Die Felber – Elf nahm nun deutlich den Fuss vom Gaspedal und verwaltetet in der Folgezeit souverän, hätte aber in der 82.Minute durchaus den fünften Treffer verdient gehabt, als ein langer Befreiungsschlag zwischen zwei Tenglinger Abwehrspielern aufhüpfte und der Ball direkt vor die Füsse von Paul Wittmann fiel, nur die Querlatte verhinderte seinen dritten Treffer des Tages.

In der 85.Minute hatte der TSV Tengling die große Chance auf den Ehrentreffer durch Rehrl, der aber mit einem Strafstoss am glänzend parierenden Popp scheiterte. So blieb es schließlich beim standesgemäßen 4:0, mit dem sich der TSV Siegsdorf nun am kommenden Samstag beim Tabellenführer TSV Teisendorf im Spitzenspiel der Kreisklasse IV ein kleines Endspiel erarbeitet hat.

NULLNUMMER BREMST AUFHOLJAGD DES TSV SIEGSDORF

Felber-Elf muss sich mit trostlosem Remis begnügen.

In einer zerfahrenen, spielerisch schwachen Kreisklassenbegegnung trennten sich der gastgebende TSV Siegsdorf vom TSV Fridolfing leistungsgerecht mit 0:0. Beide Teams konnten nicht überzeugen und leisteten sich vor allem zu Beginn viele Ungenauigkeiten. Erst in der 22.Minute gab es die erste nennenswerte Offensivaktion, Frildolfing setzte zu einem überfallartigen Konter durch Andreas Fellner an, dessen scharfe Hereingabe von links der komplett alleingelassene Florian Gramsamer aus 12m verwertete, doch er fand in TSV-Schlussmann Stephan Popp seinen Meister – die Riesenchance zur Führung für die Gäste.

In der Folgezeit war das Spiel von viel Kampf und Krampf geprägt, erst in der 41.Minute kamen die Hausherren erstmals gefährlich vors Tor, eine Freistoßflanke von Helmut Felber verlängerte Paul Wittmann per Kopf, doch er verfehlt das Gehäuse knapp. Wittmann wurde in der 44.Minute steil geschickt, an der rechten Aussenbahn noch etwas abgedrängt, doch er konnte das Leder gerade noch hereinflanken, wo der heranrauschende Jovan Cosic hineinrutscht, den Ball aus kurzer Distanz aber nicht mehr im Tor unterbringen konnte.

Knapp zehn Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, als Fridolfings Michael Lapper eine Otter-Flanke per Kopf verwertete, Popp konnte aber klären. Alex Deubzer setzte sich kurz darauf auf der rechten Aussenbahn im Zweikampf durch, flankte auf den in der Mitte gut positionierten Dominik Otter, dessen Kopfball aber erneut Popp im Siegsdorfer Kasten entschärfen konnte (58.).

Der Heimelf bot sich dann in der 64. Bzw. 66.Minute eine Doppelchance zur Führung. Zunächst erreicchte ein langgezogener Ball über die gesamte Gästeabwehr Paul Wittmann im Strafraum, der sich noch einmal um die eigene Achse und den Gegenspieler dreht und schließlich das Spielgerät aus 7m übers Gehäuse semmelt. Nach einer Cosic-Flanke von links scheiterte Wittmann kurz darauf erneut.

Die Gäste verlegten sich meist aufs Kontern und kamen in der 69.Minute per Freistoß zu einer guten Möglichkeit, doch Manuel Schild scheiterte aus 24m an Popp. Bereits 77 Minuten waren gespielt, als ein Zuckerpass von Felber in den Lauf von Wittmann gelangte, der sofort flach in die Mitte zum heranpreschenden Andi Martienssen passte, dieser aber aus 3m nur noch zu einem Pressschlag mit Gästekeeper Haas kam.

In der Nachspielzeit ergab sich für den TSV Fridolfing nochmals die Chance zum „Golden Goal“ durch den eingewechselten Philipp Hollinger, der auf halbrechts steil geschickt wurde und plötzlich allein vor Popp auftauchte, die Hausherren konnten sich bei seinem Torhüter bedanken, dass es letztlich beim Remis blieb.

Aufgrund des Verlaufs über die 90 Minuten hatte das Spiel allerdings auch keinen Sieger verdient und so ließ die Felber-Elf eine große Chance verstreichen um noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzureden.

PFLICHTSIEG LÄSST SIEGSDORF WIEDER HOFFEN

Mühevoller 3:0 – Heimerfolg gegen zu harmlose Pettinger.

Mit einem hart umkämpften, aber nie gefährdeten 3:0-Sieg gegen den abstiegsbedrohten TSV Petting geht die Felber-Elf in der Tabelle der Kreisklasse IV wieder auf Tuchfühlung zum SV Oberteisendorf, nachdem dieser gleichzeitig eine derbe Klatsche gegen den Lokalrivalen TSV Teisendorf einstecken musste.

Zu Beginn der Partie hatte der TSV Petting – als klarer Aussenseiter nach Siegsdorf angereist – mehr vom Spiel und suchten ihr Heil in der Offensive. In der 13.Minute näherte sich Sebastian Klein per 30m-Fernschuss langsam ans gegnerische Tor heran. Die Gäste kamen danach das eine oder andere Mal gefährlich in den Strafraum der Hausherren, in der 23.Minute verzog Hansi Resch mit einem Weitschuss knapp.

Aus dem Nichts heraus erzwang Florian Mader in der 29.Minute doch den Führungstreffer für seine Mannschaft, nachdem er zunächst noch per sattem Schuss aus 12m am Gästekeeper scheiterte, im Nachsetzen aber den Ball über Torhüter Patz hinweg zum 1:0 einköpfte – bis dato kam der TSV nicht einmal in die Nähe des Pettinger Tores.

Petting schlug nun eine etwas härtere Gangart ein und so mussten die Hausherren bereits früh mit Sven Qulitzsch und Alex Mayer verletzungsbedingt zwei Ausfälle verzeichnen. In der 40.Minute prüfte Pettings Klein mit seinem 22m-Freistoss Stephan Popp im Tor, der allerdings keine Mühe hatte die Kugel abzufangen.

Die 100 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit keine berauschende Kreisklassenpartie, der TSV Siegsdorf gelang mit minimalstem Aufwand aber immerhin die Führung und so fand wohl Coach Helmut Felber in der Kabine die richtigen Worte, denn zu Beginn von Durchgang zwei dominierte nur noch die Heimelf.

In der 52.Minute erhöhte schließlich Paul Wittmann auf 2:0, der agile Florian Mader setzte sich energisch auf links durch, steckte durch in die Mitte, wo Wittmann aus kurzer Distanz den Ball ins rechte Eck spitzelte.

Wittmann war es auch, der in der 60.Minute eine butterweiche Mader-Flanke sehenswert an-und mitnahm, doch sein Aussenrist-Schlenzer aus 15m verfehlte das Gästetor nur um Zentimeter. Siegsdorf drückte nun zusehends und kam in der 64. Bzw. 66.Minute zu einer Doppelchance. Eneut Wittmann tankte sich auf rechts in den Strafraum und passte überlegt zurück auf den heranrauschenden Andi Frauendienst, der aber aus 17m die Kugel übers Gebälk jagte. Kurz darauf setzte Jovan Cosic zu einem schönen Sololauf an, umkurvte noch zwei Abwehrspieler und scheiterte aus 12m an Torwart Matthias Patz, der seine Mannschaft vor größerem Schaden bewahrte.

Stefan Lapper prüfte mit seinem Flachschuss vom rechten 16er-Eck Pettings Schlussmann, der den Ball nur zur Ecke klären konnte (76.). Kurz darauf hätte der aufgerückte Thomas Waldherr alles klar machen können, doch sein Kopfball nach Ecke parierte Patz ebenfalls.

Doch in der 84.Minute war es dann doch soweit, Siegsdorfs Mann des Tages Florian Mader machte mit dem 3:0 endgültig den Sack zu. Stefan Lapper zunächst mit einem scharfen Querpass von rechts in die Mitte, wo Wittmann klug durchlässt und Mader schießlich alle Zeit der Welt hatte und aus 11m wuchtig unter die Latte einschoss.

In der 89.Minute bot sich dem eingewechselten Stefan Walcher die Riesenchance zum vierten Treffer, doch eine Wittmann-Vorlage konnte er aus 7m nicht nutzen, Florian Mader setzte in der Nachspielzeit mit seinem Pfostenschuss dann den Schlusspunkt zum hart erkämpften, aber hochverdienten 3:0-Sieg, mit dem sich die Felber-Elf wieder etwas an den Relegationsrang annähern konnte.

REMIS IM SPITZENSPIEL HILFT DEN GÄSTEN MEHR

SVO entführt wichtigen Auswärtspunkt beim Lokalrivalen.

Mit einem aufgrund der Spielanteile etwas glücklichen 1:2 entführte der SV Oberteisendorf am Mittwoch Abend im Nachholspiel der Kreisklasse IV einen enorm wichtigen Punkt im Kampf um die Aufstiegsplätze aus Siegsdorf und hält damit auch den TSV auf Distanz.

Die Hausherren begannen schwungvoll und hatten in der 4.Minute durch Stefan Lapper ihre erste Chance, nachdem ein Frauendienst-Freistoß von halbrechts zu kurz abgewehrt wurde und Lapper völlig freistehend aus 9m die Kugel nicht mehr richtig kontrollieren konnte.

Doch der Tabellenführer der Kreisklasse IV versteckte sich keineswegs und erwischte den TSV in der 6.Minute eiskalt. Eine Flanke von rechts erreichte den am Fünfereck komplett vernachlässigten Peter Enzinger, der in aller Seelenruhe per Kopf ins rechte Eck zur frühen Gästeführung einnickte. Der SVO versuchte diesen Schockzustand für sich auszunutzen und hatte in der 11.Minute die große Möglichkeit zu erhöhen, nachdem die Abwehrreihen des TSV den Ball im eigenen Strafraum nicht mehr aus der Gefahrenzone bringen konnten und Bachmaier schließlich etwas umstritten zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß fischte aber der reaktionsschnelle Popp aus dem langen Eck.

Nach und nach erwachten die Hausherren dann aber aus ihrem Dornröschenschlaf und kam durch Paul Wittmann zu einer guten Gelegenheit, doch nach Frauendienst-Ecke trifft er die Kugel aus kurzer Distanz nicht richtig (16.). Erneut Wittmann war es, der drei Minuten später nach einem Abwehrschnitzer allerdings nur noch zu einem Pressschlag mit Torhüter Haupt kam.

Siegsdorf gestaltete die Partie nun wesentlich ausgeglichener und wartete mit einem Mader-Freistoß (24.) und einem Frauendienst-Fernschuss (27.) auf. Doch die Spitzenbegegnung zollte dem hohen Anfangstempo Tribut und bis zum Pausenpfiff passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel.

Die Felber-Elf musste also in der zweiten Hälfte mehr tun und riss das Heft auch schließlich an sich. Ein erster Annäherungsversuch durch Florian Mader per Freistoß (48.) war ein frühes Signal. Die Gäste verwalteten und zeigten sich nur bei gelegentlichen Kontern. Eine Riesenchance zum Ausgleich hatte Thomas Waldherr in der 62.Minute, als er am langen Fünfereck nach einer Freistoßflanke goldrichtig stand und den Ball per Kopf ins lange Eck zirkelte, doch ein Gästeabwehrspieler rettete in letzter Sekunde auf der Linie, ein paar Minuten später verzog Waldherr erneut mit einem Kopfball knapp.

Schließlich belohnte sich die Heimelf für ihren hohen Aufwand in der 73.Minute mit dem längst verdienten 1:1-Ausgleich. Zunächst konnte Keeper Martin Haupt einen Mader-Schuss nach energischem Einsatz im Strafraum noch parieren, doch mit dem wuchtigen Nachschuss vom reaktionsschnellen Paul Wittmann hatte auch er nur noch das Nachsehen.

Siegsdorf warf schließlich in der Schlussviertelstunde nochmal alles nach vorne und wären in der 87.Minute dafür fast noch bestraft worden, als Markus Rechenauer einen seltenen Entlastungsangriff per Fernschuss aus 20m abschloss, jedoch um wenige Zentimeter das Gehäuse verfehlte.

Die Gäste vom SVO können mit diesem wichtigen Punkt sicherlich besser leben als die Felber-Elf, für die der Zug nach ganz vorne vorerst mal abgefahren scheint.

SPITZENSPIEL BLEIBT OHNE SIEGER

Leistungsgerechtes 1:1 zwischen Siegsdorf und Teisendorf.

Knapp 200 Zuschauer sahen am Samstag – Nachmittag den Top-Schlager zwischen dem seit nunmehr elf Spielen ungeschlagenen TSV Siegsdorf und dem direkten Verfolger TSV Teisendorf. Beide Teams hielten dem mittlerweile gestiegenen Erwartungsdruck stand und können mit dem Remis ganz gut leben. Zu Beginn der Partie kauften die Gäste aus Teisendorf mit ihrer kampfbetonten und aggressiven Spielweise der Felber-Elf den Schneid ab und zeigten v.a. in der Offensive ihre enorme Spielstärke.

Folgerichtig ging der TSV Teisendorf in der 13.Minute mit ihrer ersten Großchance auch gleich in Führung. Christoph Mitterauer setzte sich auf der linken Aussenbahn schön durch und flankte butterweich in den Rücken der Abwehr, wo Markus Aicher mit einem perfekt getimten Volleyschuss aus 13m zum 0:1 vollstreckte. Der TSV wirkte danach etwas geschockt, die Gäste versuchten dies weiter auszunutzen und machte weiter Druck. Ein schöner Pass in die Nahtstelle der Viererkette fand mit Raimund Gasser einen Abnehmer, dessen Drehschuss aus 11m konnte Stephan Popp aber sicher halten.

So langsam konnten sich die Hausherren aus der Umklammerung befreien und setzten vereinzelt gefährliche Nadelstiche. Die grosse Ausgleichschance hatte Andreas Martienssen in der 24.Minute, doch sein Kopfball aus 7m nach Wurm-Flanke verfehlte das Gehäuse knapp. In der Folgezeite blieb das Tempo sowie auch die Aggressivität sehr hoch, Schiedsrichter Sebastian Fial liess in der ersten Hälfte sehr viel durchgehen.

In der 43.Minute hatten die Hausherren dann viel Pech, als der eingewechselte Michael Huber eine blitzschnelle Angriffskombination am linken Flügel mit einem satten Flachschuss abschloss, doch die Kugel prallte vom Innenpfosten ins Feld zurück, so blieb es bei der knappen, aber nicht unverdienten Gästeführung zur Pause. Erster Höhepunkt der zweiten Halbzeit war in der 60.Minute die Gelb-Rote Karte gegen Andi Frauendienst wegen Meckerns. Die Partie blieb auch danach sehr ruppig, zahlreiche Verwarnungen und Verletzungsunterbrechungen hatte dies zur Folge, Michael Huber auf Seiten des TSV erwischte es schließlich am härtesten, er musste mit Kreuz-und Innenbandriss ausscheiden.

Spielfluss kam in dieser Zeit kaum mehr, geschweige denn Torchancen, doch als alle schon insgeheim mit einem Auswärtserfolg der Teisendorfer rechneten, schlug Siegsdorf in Unterzahl doch noch zu. Einen Fernschuss konnte Torhüter Franz Schwangler nur abprallen lassen, Paul Wittmann zeigte sich reaktionsschnell, umkurvte Teisendorfs Schlussmann und markierte aus äußerst spitzem Winkel den vielumjubelten 1:1-Ausgleich.

Am Ende blieb es schließlich beim leistungsgerechten Unentschieden, mit dem beide Mannschaften weiterhin ihre guten Tabellenpositionen behalten.

MINI – DÄMPFER FÜR DEN TSV SIEGSDORF

Glückliches 1:1 – Remis gegen starken SV Saaldorf.

Die Felber – Elf bleibt zwar auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen, musste sich diesmal am Tag der deutschen Einheit mit einem eher schmeichelhaften Punkt gegen aggressive und kämpferisch überzeugende Saaldorfer zufriedengeben.

In der Anfangsphase wirkte Siegsdorf etwas schläfrig, so setzte Michael Hauser in der 7.Minute mit seinem 20m-Knaller ans Quergebälk ein erstes Ausrufezeichen. Als Richard Kunz nur eine Minute später nach einem Fehlpass des TSV allein auf und davon lief, sein abgefälschter Schuss Richtung leeres Tor kullerte und im letzten Moment von Knerr von der Torlinie gekratzt wurde, war den knapp 100 Zuschauern klar, dass am heutigen Tag mit dem SV Saaldorf nicht zu spassen war.

In der 21.Minute dann ein erster schöner Spielzug der Hausherren über die rechte Seite, Paul Wittmann setzte Florian Mader in Szene, dessen Flachschuss aus 11m halbrechts strich nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Kurz darauf setzte Maxi Mader eine „Bananenflanke“ von rechts etwas zu hoch an, gleich zwei Offensivkräfte verfehlten in der Mitte völlig freistehend.

In der Folgezeit kamen aber wieder die Gäste, die überraschen offensiv auftraten, immer häufiger gefährlich vor das Siegsdorfer Tor. Zunächst verzog Michael Hauser nur knapp (33.), anschließend schloss Stefan Schreyer einen blitzartigen Konter eiskalt ab, doch Stephan Popp klärte per Fußabwehr (35.). In der 42.Minute köpfte erneut der sehr starke Michael Hauser aus 10m nur knapp neben das Gehäuse. Kurz vor der Pause lag der nun längst überfällige Führungstreffer der Gäste in der Luft, als Simon Zebhauser zunächst am langen Eck nach Flanke an den Innenpfosten köpfte, von wo der Ball wieder ins Feld zurücksprang und Michael Hauser am Elfmeterpunkt freistehend eigentlich nur noch ins leere Tor einschieben musste, doch er vertändelte in die Arme von Popp.

Der SV Saaldorf mit den besseren und hochkarätigeren Chancen in der ersten Halbzeit, doch sie verstanden es nicht, einen Treffer zu erzielen. Beide Teams mussten dann im zweiten Durchgang dem hohen Tempo etwas Tribut zollen, es dauerte bis zur 56.Minute, ehe Paul Wittmann einen Treitl-Freistoss per Kopf verlängerte, doch das Spielgerät touchierte nur die Latte.

Pech hatte Wittmann auch in der 67.Minute, als er sich an der rechten Auslinie gegen zwei Abwehrspieler durchtankte, schließlich noch an Torwart Anton Galler vorbeispitzelte, doch wieder wird das Leder in letzter Sekunde von der Torlinie gekratzt.

In der 83.Minute zirkelte Standardspezialist Maxi Wurm aus halblinker Position einen perfekt getimten Freistoss in den Strafraum, wo Florian Mader seinen Kopf hinhält und zum vielumjubelten 1:0 einnickte. In der Schlussminute fand Wurm bei einem 30m-Freistoss in Galler seinen Meister. Als die meisten Beteiligten dann bereits mit einem Heimdreier für den TSV rechneten, schlug der SV Saaldorf in der Nachspielzeit zu. Die Abwehr des TSV brachte die Kugel nicht mehr aus der Gefahrenzone und so kam Mader im 16er einen Schritt zu spät gegen Hafner und der umsichtige Schiedsrichter Stöhr zeigte folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Richard Kunz etwas glücklich zum 1:1 – Endstand.

Kampfremis bringt keinen weiter

TSV Siegsdorf 2 -- TSV Traunwalchen 2 | 1 : 1.

Leistungsgerecht trennten sich beide Mannschaften in der B-Klasse VI in einer sehr zerfahrenen, kampfbetonten Partie. In der 28.Minute gingen die Gäste durch Dominik Fischer mit 0:1 in Führung, dessen 40m-Schuss sich über den TSV-Schlussmann ins Netz senkte. In Durchgang zwei gelang Jovan Cosic in der 50.Minute der 1:1-Ausgleich, der einen abgefälschten Ball aus 8m abstaubte.

ARBEITSSIEG DES TSV SIEGSDORF BRINGT TABELLENFÜHRUNG

1:0 – Erfolg gegen aggressive Gäste aus Grabenstätt.

Mit einem letztlich verdienten, aber mühsamen 1:0 – Arbeitssieg landete die Felber – Elf in der Kreisklasse IV den dritten Dreier in Folge und setzt sich damit in der Kreisklasse IV oben fest. Beide Teams begannen engagiert, aber ausser ein paar ungefährlichen Schüssen von Bondariu auf Gästeseite bzw. Mayer auf Siegsdorfer Seite geschah in der ersten halben Stunde nicht viel. In der 30.Minute jedoch fiel plötzlich das Tor des Tages. Der agile Paul Wittmann tanzte zunächst drei Abwehrspieler aus und passte nach innen, wo Neuzugang Florian Mader mit seinem bereits 4.Saisontreffer das Leder flach am herauseilenden Gästekeeper vorbeischob zum 1:0.

In der 36.Minute kamen aber auch die Gäste erstmals gefährlich vors Tor, Konstantin Klein verzog mit seinem Flachschuss in aussichtsreicher Position aus 10m nur knapp. Nach einem Freistoss köpfte Josef Langbauer einen halben Meter übers Gehäuse (43.). Mit dieser Großchance ging eine abwechslungsreiche erste Halbzeit zu Ende, die Hausherren mit insgesamt mehr Ballbesitz, bis auf den Führungstreffer aber ohne größere Torchancen. Grabenstätt versteckte sich nicht, stand hinten relativ stabil, agierte aber in der Offensive zu überhastet.

Die zweite Hälfte begann zunächst etwas verhalten, dies änderte sich aber bald grundlegend. In der 55.Minute flankte Frauendienst von der Torauslinie zurück an den 16er, wo Maxi Wurm direkt abzog – knapp drüber. Danach legten die Gäste eine unnötig härtere Gangart an den Tag, so wurde das Spiel insgesamt hektischer, zahlreiche Gelbe Karten unterstrichen dies. In der 65.Minute verzog Maxi Steinberger aus 20m knapp. Nur vier Minuten später gelangte ein Wurm-Freistoss aus 35m in den Strafraum, wo Stefan Walcher einen halben Schritt zu spät kam. In der 72.Minute schickte Wurm Andi Frauendienst steil, der aus 12m allein vor Gästeschlussmann Tonschütz den Ball rechts am Tor vorbeischoss. Die rustikale Gangart der Grabenstätter wurde in der 73.Minute mit der Ampelkarte gegen Maxi Steinberger (provozierendes Beifallklatschen) und nur zwei Minuten später gegen Konstantin Klein (wiederholtes Foulspiel) geahndet.

Trotz der numerischen Überlegenheit verstand es die Heimelf nicht, den Sack zuzumachen – im Gegenteil. Die dezimierten Gäste bestimmten den restlichen Spielverlauf und nur eine Glanztat von Stephan Popp im Siegsdorfer Kasten verhinderte den Ausgleich (87.), ein Kopfball nach einer Ecke fand in Popp seinen Meister. Letztendlich ging der Sieg des TSV aber schon in Ordnung und so kann man sich über eine vorübergehende Tabellenführung in Kreisklasse IV freuen.

DOPPELSCHLAG BESCHERT FELBER – ELF DEN ERSTEN DREIER

Verdienter 4 : 1 – Heimerfolg gegen DJK Otting.

Durch einen auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg gegen durchaus kämpferisch überzeugende Gäste aus Otting konnte der TSV Siegsdorf die Auftaktniederlage beim starken SC Inzell umgehend wettmachen. Beide Teams begannen zunächst sehr nervös, Fehlpässe und Ungenauigkeiten reihten sich aneinander. Fast aus dem Nichts fiel dann in der 12.Minute überraschenderweise der Führungstreffer der Hausherren. Einen gut getimten Steilpass verwertete Andi Frauendienst aus halbrechter Position mit einem Flachschuss, den Gästetorhüter Markus Zehentner nur zur Mitte abprallen ließ, der heraneilende Maxi Wurm kam schließlich einen Schritt schneller ans Leder und staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. Nur ein paar Minuten später verzog Rupert Knerr seinen 18m-Distanzschuss nur knapp.

In der Folgezeit bemühten sich die kämpferischen Gäste zwar um mehr Spielanteile, agierten aber zu häufig mit langen Bällen, die letztlich kein großes Problem für die Siegsdorfer Hintermannschaft darstellten. So geschah bis zur 38. Minute nicht viel, doch da gelang der DJK durch eine fulminante Einzelleistung von Johannes Maierhofer der 1:1-Ausgleich, nachdem er auf rechts zwei Abwehrspieler austanzte, einen dritten tunnelte und schließlich TSV-Schlussmann Popp im kurzen Eck überraschte. Standardspezialist Maxi Wurm lag praktisch mit dem Pausenpfiff die erneute Führung auf dem Schlappen, doch seinen platzierten 16m-Freistoß fischte Zehentner aus dem Eck.

In der ersten Viertelstunde nach der Pause war bis auf einen Wittmann-Schuß aus knapp 20m keine weitere Offensivaktion zu verzeichnen. Doch dann kam es knüppeldick für die Gäste. Mit einem Doppelschlag in der 66. bzw 67. Minute fiel bereits eine Vorentscheidung in dieser Partie. Zunächst wurde der eingewechselte Florian Mader elfmeterreif zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoß verwandelte Andi Martienssen souverän. Gleich nach dem Wiederanstoß vertändelte die DJK den Ball, die Hausherren setzten energisch durch Frauendienst nach, der sich halb rechts in den 16er tankte und knallhart aus 13m zum 3:1 abzog – ein regelrechter Schock für die Gäste, die bis zum Schlußpfiff dann auch nicht mehr viel Gegenwehr zeigten.

In der 73. Minute verpasste Florian Mader in der Mitte nach schönem Zuspiel freistehend den vierten Treffer nachzulegen, dies gelang ihm aber schließlich in der 82. Minute. Michi Huber über links passte zu Paul Wittmann, der den Gästekeeper noch umkurvte und quer in die Mitte legte, wo Mader aus 5m nur noch ins leere Tor einschieben musste.

Somit konnte der TSV Siegsdorf die ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren und damit auch dem Neucoach Helmut Felber einen gelungenen Auftakt bescherte.